2016/08/30: Bestellt und noch nicht abgeholt

Der August ist fast vorüber, der September steht damit quasi vor der Tür und, äh, jetzt weiß ich auch nicht. Das geht alles ganz schön schnell!

Heute habe ich fleißig bestellt. Erstmal war ich im Schneidermarkt und habe mir ein paar Kleider geordert. Es hat endlich mal ein wenig abgekühlt. Das ist so schön! Es sind zwar immer noch dreißig Grad, aber wenigstens keine 35 mehr und dazu noch meist windig.

Weil man bei dem Wetter ja ganz klar schon mal an die Wintergarderobe denken muss ich manchmal unglaublich vorausschauend denke, habe ich im Fabrice Market schon mal Winterkleider bestellt. Und vielleicht ist es da ein wenig eskaliert, ich sag nur „Torschlusspanik“ und so. Was eigentlich unnötig ist, denn ich habe mit meiner Lieblingsschneiderin gesprochen und sie sagte, für so gute Kundinnen wie mich würde sie auch nach Deutschland schicken. Sie hat sich da schon informiert.

Das wollte ich allerdings gar nicht erzählen, sondern dass ich mir nun endlich mal das Dirndl fürs Oktoberfest ausgesucht habe. Nächste Woche werde ich es abholen und ich bin noch… Skeptisch. Jaja, ich weiß, das ist eh kein „richtiges“ Dirndl, ich trage das mehr als Faschingskostüm, blablabla. Ich habe keine große Ahnung von Dirndln. Warum auch? Weiterlesen

2016/08/28: Vorratsvernichtung

Stichwort „Hamsterkäufe“: Wir müssen mal langsam, aber sicher, damit beginnen, unsere Vorräte aufzubrauchen. Das widerstrebt mir total. Ich bin mehr „Typ Hamster“ und hier ist das für mich noch mal was anderes, weil man einige westliche Sachen hier nicht immer gleich gut bekommt. So habe ich vor einiger Zeit mal Cocktailkirschen im Glas gekauft, weil ich die zufällig gesehen hatte und damit was Backen wollte. Bisher habe ich das aber nicht gemacht, werde das aber wohl in Kürze mal tun (müssen). Genauso wie ich was mit ungezuckerten Dosenpfirsichen in die Tat umsetzen werde. Ich schätze, ihr versteht das Problem.

In der Heimat habe ich das schon vor der Abreise nicht geschafft und ich habe mir fest vorgenommen, das dieses Mal halbwegs auf die Reihe zu kriegen. Wer mich kennt, weiß, das wird nicht klappen (zumindest nicht so richtig gut), aber hey, es wird schon.

Dass ich wirklich mehr so der Typ für Vorratshaltung bin und letzten Winter erst erlebt habe, wie das ist, wenn man tagelang weder fließend Wasser, noch Heizung hat, ist da jetzt nicht so die beste Kombination dafür und ich muss mich da echt überwinden.

Schön, dass ich den ersten Absatz morgens gegen zehn Uhr schrieb und gegen vier Uhr nachmittags aber noch mal einkaufen war. Genau wie am Tag danach. Aber das waren hauptsächlich keine „längerfristigen“ Vorräte, sondern Dinge, die man „kurzfristig“ verbraucht. Sowas wie Salami und Brot und ein Feierabendbier. :D


Diesen – wirklich kurzen – Text habe ich vorgestern schon begonnen und gar nicht zu Ende geschrieben. So viel übrigens zum Thema „Ich bin ein bisschen im Stress.“ Läuft. ;)

Ausblick: September 2016

Also, äh, hallo, wie kann das bitte sein, dass schon fast September ist?

Der kommende Monat wird wohl vor allem von Arbeit geprägt sein. Die Seefracht kommt und bis dahin muss ich sehr viel vorbereiten. Also wirklich SEHR viel. Und drumherum tausend Gedanken machen. Was kommt in die Seefracht, was in die Luftfracht? Das ist logistisch echt nicht so leicht. Ich weiß nicht, ob ich es hier schon erwähnte, aber das wird dieses Mal wesentlich komplizierter als letztes Mal. Puh. Da geh ich besser gar nicht ins Detail und nenne auch keine Beispiele. Es ist so komplex. Weiterlesen

2016/08/24: Torschlusspanik und Telefonterror

Jaaaa, ok, der erste Teil der Überschrift war ein bisschen reißerisch und maßlos übertrieben.

Die Seefracht ist für uns ja auch ein Stichtag, alles, was wir hier als Andenken mitnehmen wollen, da zu haben. Natürlich können wir auch später noch was kaufen, aber in der Luftfracht und unseren Koffern ist nicht so viel Platz und allzu schwer darf es auch nicht sein. Ich werde noch mal eine Großbestellung im Schneidermarkt aufgeben und außerdem diese dünnen Zitronen-Oreos kaufen. Übrigens habe ich auch schon damit begonnen, eine Kiste aufzustellen, in die ich Kleinzeug werfe, das nicht aus Versehen in die Seefracht soll. Stichwort „Sankt-Martins-Leuchtstab“. Dabei fand ich nun endlich die Box mit Geschenkband, die ich fälschlicherweise eingelagert wähnte und ich schon oft gebraucht hätte. Hilft mir jetzt nur leider nicht mehr wirklich. ;)

Wie dem auch sei, bis zum Kindergartenabholmoment (gibt es das Wort? Ich denke nicht.) war ich EXTREM fleißig und nachmittags hatten wir dann noch Besuch. Das war schön.

Abends zog ich noch kurz los in eine Mall in der Nähe. Vor einiger Zeit hatte ich mal wunderhübsche Porzellanschüsselchen gekauft, die verhältnismäßig günstig waren. Mengenmäßig hielt ich mich zurück, denn wenn was nicht spülmaschinenfest ist, ist das leider nichts für mich. Nun waren die Schüsselchen seit einigen Monaten regelmäßig in der Spülmaschine und sehen immer noch top aus. Also entschloss ich mich vorhin, noch „mal eben“ in die „River Mall“ zu fahren, wo es die in einem Geschenkladen gab. Seit einem Jahr waren die da im Standardsortiment. Die Mall ist Teil des ehemaligen Expogeländes und nicht soooo weit weg von uns direkt neben der Mercedes-Benz-Arena. Weiterlesen

2016/08/23: Müde und melancholisch. Ok, und ein paar Bilder.

Ich bin gerade einfach sehr müde. Erst war Pascal krank, dann war Felix krank und weil aller „guten“ Dinge drei sind, war ich dann auch noch krank. Der Besuch ist mittlerweile wieder weg. Schön war’s, so ist das nicht. Nun bewundere ich bewundere jedoch gerade das Problem zweier Berge, die sich hier mittlerweile aufgestapelt haben, die da heißen „nach-dem-Besuch“ und „nachdem-Kind-und-ich-jeweils-krank-waren“.

Jetzt ist es nicht so, als hätte ich nichts geschafft, aber. ABER! Es ist sehr müßig, weil ich so viele Kleinigkeiten organisiere und alles nicht so richtig rund läuft. Nur mal so als winziges Beispiel: Mein Mann ist ja Anzugsträger und daher brauchten wir hier von Anfang an ein Bügeleisen. Das haben wir also direkt gekauft und das war auch gar nicht mal so billig und ein Markenprodukt. Als dann die Seefracht mit unserem sonstigen Bügeleisen kam, haben wir das andere gut weggelegt, damit wir das am Ende wieder nutzen können. Jetzt haben wir nicht sooooo viele Möglichkeiten, wo das sein könnte, aber ich kann das einfach nicht finden und das ärgert mich fürchterlich.

Kann mir einer von euch verraten, wo ich das Ding hingetan habe? Denn wenn ich das nicht mehr rechtzeitig finde, nutze ich das hier bis zum Schluss und kaufe mir im Zweifelsfall in Deutschland ein Neues. Das hat hier eh gelitten, weil wir (ok, ok, die Ayis…) kein destilliertes Wasser mehr benutzet haben.

Damit ihr nicht denkt, ich habe euch vergessen, hier mal ein paar Fotos, die ich heute beim Durchgehen meines Handys bei Instagram hochlud. Ich weiß ja, dass hier ganz andere Leute lesen. ;)

Summer in the city. #thechineseway #shanghai #china

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Es sind immer noch relativ konstant 35 Grad und ich kann nicht mehr. Ein paar Grad weniger wären wirklich schön. Weiterlesen

Ein paar Worte (und Bilder) zum Seefracht-Disaster

Über die Ankunft der Seefracht habe ich nicht ausführlich gebloggt. Ich dachte, ich hätte mal was begonnen, kann das aber nicht finden. „Damals“ hatte ich noch nicht so viele Follower auf Twitter (also nicht, dass ich jetzt viele hätte – aber ihr wisst schon…), doch die habe ich live an meiner Verzweiflung teilhaben lassen. Leider kriege ich die entsprechenden Tweets nicht mehr angezeigt, dafür sind die Bilder recht leicht zu finden.

Fangen wir mit was Lustigem an, was ich einige Tage später zeigte:

Zur Erklärung: Das ist eine Halloween-Maske und quasi der Kopfteil eines Morphsuits!

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Anekdote #69: Paket oder Päckchen?

Meine Erfahrungen mit der Post sind hier eher gering und beschränken sich normalerweise darauf, dass ich ab und zu zum Briefkasten gehe, da meistens nicht drin ist und dann immer gleich diverse Briefe auf einmal. Liebster Postbote ich schrieb das schon mehrfach, aber: Wenn du keinen Bock hast, dann such dir doch mal einen weniger offensichtlicheren Weg.

Im Briefkasten befinden sich normalerweise Rechnungen und ganz selten mal ein persönlicher Brief. Außerdem bekommen wir viel Pakete, weil wir jede Menge Zeug online bestellen.

In die Verlegenheit, selbst was zu verschicken, kam ich bisher aber nicht. Wenn es mal eine Retour gab, kam meistens ein Bote, um das wieder abzuholen. Und als wir einmal Postkarten verschickten, als Besuch da war, gaben wir die einfach dem Fahrer, damit der sich darum kümmert.

Jetzt kam ich die Tage aber mal in die Verlegenheit, selbst was verschicken zu wollen, Hier gibt’s halt diverse Kurierdienste, der bekannteste heißt wohl „Kuaidi“ oder so, damit verschicken die meisten in den Verkaufsgruppen hier. Da kann man wohl anrufen und es kommt wer vorbei.

Man kann aber auch was am Empfang unten abgeben und das über die abwickeln. Das war mir lieber und das sollte ganz einfach sein. Hatte ich gehört. (An dieser Stelle kann man jetzt schon ahnen, dass es einen Haken gab!) War es allerdings tatsächlich auch, zumindest relativ.

Ich setzte also mein charmantestes Lächeln auf und ging zu der Rezeptzionistin, die mich eigentlich nicht besonders mag, deutete auf mein Paket und sie kramte direkt einen Auftragsblock aus der Schublade heraus, auf den ich die Daten notieren sollte. Begann schon mal prima, denn der Stift, den ich zu solchen Zwecken in meine Tasche mitführe, war ausgelaufen und ich saute erstmal alles voll. Also wirklich alles. ALLES! Mit so einer Tinte, die man kaum wieder abgewaschen bekommt.  Weiterlesen