2016/09/26: Dies und Das sowie Ups and Downs

Beginnen wir mit den wirklich wichtigen Neuigkeiten: Ich habe heute endlich mal ein Tsingtao getrunken. Das ist quasi DAS Bier hier. Ja, doch… Ist schon gut! Also ich mag es. :)

Die „Golden Week“ steht vor der Tür und wir fahren schon wieder nicht in den Urlaub. Auch, wenn ich das immer wieder gefragt werde und verwirrte Blicke ernte: Wir machen Urlaub auf Balkonien. Ach nee. Nicht mal nen Balkon haben wir! Schlimm! Dazu kommt, dass wir während besagter Woche kein Auto haben, weil der Fahrer tatsächlich mal Urlaub hat und sogar nicht mal in der Stadt ist.

Wir haben eh nichts Besonderes geplant und wollen einfach mal ein bisschen entspannen. Ist ja nicht so, als wüssten wir sonst vor Langeweile weder ein noch aus. Damit wir aber nicht nur in unserer Hood bleiben „müssen“, werden wir wahrscheinlich das eine oder andere Mal mit Uber fahren. Aufregend! Wobei, streng genommen hoffe ich einfach, dass es völlig unspektakulär ist.

Ich hatte mich total auf den Mittwoch nach der Seefracht gefreut und wollte den Vormittag über mal ein bisschen relaxen. Tja. Das war vor genau einer Woche und seitdem habe ich das immer noch nicht in die Tat umsetzen können, weil ständig was anstand. Weiterlesen

Eine Bootsfahrt, die ist lustig…

Im letzten Tagebuchsbeitrag (*klick*) erzählte ich, ich müsse nun gehen, weil ich zum Essen verabredet war. Danach waren wir noch ein bisschen draußen am Fluss spazieren und als wir da so standen und aufs Wasser guckten, seufzten wir beide ein bisschen und sprachen darüber, dass wir es hier ganz schön vermissen werden. Als wir eines der Boote sahen, die abends bunt beleuchtet sind, kamen wir darauf, dass wir es einfach nie geschafft hatten, damit zu fahren. Das ist mit kleinen Kindern halt auch immer so ne Sache. Die mitzunehmen geht abends auch nicht immer und man nimmt sich ja auch nicht für alles nen Babysitter.

Ich sagte, mit der Fähre zu fahren wäre immerhin ein bisschen vergleichbar und dann kam raus, dass sie das noch nicht gemacht hatte. Nicht, dass ich da jetzt wahnsinnig routiniert wäre, ich bin da auch nur zwei oder drei Mal mit hin und zurück gefahren. Aber das war echt schön und eines der Sachen, die man viel zu selten macht.

Dann folgte einer dieser Momente. Ich sah auf die Uhr und stellte fest: „Also wir hätten noch Zeit, bis wir die Kinder aus dem Kindergarten abholen müssen…? Das können wir schaffen!“ und grinste. Weiterlesen

2016/09/23: Hurra und Herzschmerz

Die Seefracht ist weg! Hurra! Es lief überraschend gut, aber ein paar Sachen gingen natürlich trotzdem schief. Ein wenig berichtete ich ja schon darüber, ein ausführlicherer Text folgt noch. Versprochen!

Eigentlich hatte ich geplant, zumindest den Mittwochvormittag erstmal GAR NICHTS zu machen, aber das klappte nicht. Es ist immer Dies und Jenes. Man kennt das. Ich kann da gerade nicht weiter drauf eingehen, ich muss nämlich gleich los, wollte aber noch kurz ein paar Sachen loswerden.

Unsere Wohnung ist nun ziemlich leer, wir haben ein paar Möbel, die noch verkauft werden, sowie ein paar Übergangsmöbel und aufgrund der wenigen Möbel und der Tatsache, dass wir keinen Teppich haben, hallt es furchtbar. Das stört mich sehr. Ansonsten habe ich mich erstaunlicherweise schon an alles gewöhnt und es ist auch nicht so ungemütlich wie befürchtet. Ein Hoch auf Felix Spielzeug, dass es hier wohnlicher aussehen lässt! ;) Weiterlesen

Anekdote #74: Gewissenhaft

Mein Mann und ich führten einen Tag vor dem Umzug noch folgenden Dialog:
„Meinst du, wir sollten die Spülmaschine auch besser markieren?“ *kicher* – „Ach, nee, da räumt keiner was raus?“ – „Bist du dir sicher?“ – „Klar!“ und dann abschätzig: „Also bitte, wer räumt denn dreckige Sachen aus der Spülmaschine in Umzugskartons?“.

Tja.

Ich weiß nicht, wie es dazu kommen konnte, dass ich da nicht noch mal „Haha, ja, voll die absurde Idee. Aber markiere die trotzdem bitte!“ sagte. Wahrscheinlich, weil das rote Klebeband, dass wir für diesen Zweck gekauft hatten, zur Neige ging.

Dabei sollte man doch denken, ich sei nach dem letzten Umzusgerlebnis ein gebranntes Kind und außerdem habe ich den „Witz“, dass jemand beim Umzug volle Mülleimer beziehungsweise volle Mülltüten mitnahm, schon zu oft aus erster Hand gehört.

Aber wie gesagt: Tja. Weiterlesen

Anekdote #73: Da sind wir safe. Haha.

Auf Twitter (*klick*) erzähle ich schon fleißig, wie die Seefracht läuft. Keine Sorge, ein ausführlicher Bericht folgt hier noch. Prinzipiell ist alles super, aber ein paar kleinere Klopper passieren natürlich trotzdem. So haben wir uns auch einen richtig blöden Patzer geleistet, von dem ich euch berichten möchte. Achtung, ihr werdet vermutlich die ganze Zeit den Kopf schütteln.

Wir haben vor Jahren spontan einen kleinen Safe geschenkt bekommen. Der funktioniert mit einer Zahlenkombination und einem Schlüssel. Eigentlich gibt es von Letzterem wahrscheinlich zwei, aber einem geschenkten Gaul… Ne? Genau. Außerdem wollten wir ja weder den Stein der Weisen, noch Vergleichbares drin aufbewahren und fanden das nicht weiter schlimm.

Diesen Safe kann, nein SOLLTE, man eigentlich im Boden oder der Wand befestigen, denn sonst kann man sich den ja mehr oder weniger untern Arm klemmen. Natürlich geht das nicht mal so eben, der ist halt schwer. Aber man KÖNNTE ihn relativ einfach mitnehmen, wenn man stark genug ist. Der ist nicht allzu groß, ich würde mal sagen, wie ein kleinerer Windelkarton. Das Befestigen hatten wir in der alten Wohnung allerdings nie gemacht, weil wir uns noch nicht final entschieden hatten, wo genau – und wie das halt so läuft, vergaßen wir das.  Weiterlesen

Anekdote #72: Lowered Expectations

Kennt einer von euch „Mad TV“? Das kam früher samstags nachts auf RTL und ich habe das oft gesehen, wenn ich nach Hause kam. Da gab es eine wiederkehrende Rubrik namens „Lowered Expectations“, in dem Videos einer fiktiven Partnervermittlungen für, nun ja, Leute mit besser eher niedrigen Erwartungen, gezeigt wurden.

Das war nicht immer richtig witzig, hatte aber ein sehr ohrwurmigen Titelsong. Immer mal wieder sing ich (und mittlerweile auch Pascal) also hingebungsvoll „Lowered Expectations“, wenn die Gelegenheit stimmt. Nein, davon habe ich euch kein Video gemacht. Sorry. Aber hier könnt ihr den schnulzigen Jingle anhören – und auch eines der Videos sehen, wenn ihr wollt. Ich war gerade bei der Suche erstmal abgelenkt und musste ein paar angucken.

Ja, äh, nun also zur Anekdote. Zusammengefasst fielen vorhin bei uns folgende Sätze: Weiterlesen

2016/09/17: Kleinigkeiten

Erst einmal ein Bild von gestern. Das MUSS ich euch einfach noch mal hier zeigen:

Ansonsten räumen wir immer noch wegen der Seefracht herum und ich erspare euch Details.

Momentan ist die Luft erstaunlich gut, aber in Düsseldorf dafür nicht.  Weiterlesen

Anekdote #71: Die Definition von „schmutzig“

Heute erzähle ich euch mal eine etwas ältere Anekdote dieses Sommers. Ansonsten kann ich nämlich nur über Seefracht-Stress labern und das ist selbst mir gerade schon zu langweilig. ;)

Eventuell habe ich folgende Geschichte schon erzählt, ich verliere da gerne mal den Überblick, wo ich was wann und wem mitgeteilt habe. Sorry, da müsst ihr durch.

Vor einiger Zeit waren wir mal Freunde in einem anderen Compound besuchen und bei denen Schwimmen. „Yanlord Town“, glaube ich, heißt der. Neben dem „normalen“ Schwimmbad hat der noch „Baby Pools“. Das sind drei niedrige Pools, sogar mit Rutsche und so und echt super. Man muss zwar jemanden kennen, der da wohnt, aber dann zahlt man nur läppische 10 RMB Eintritt. Für sich, das Kind kommt umsonst ‚rein. Oder wahrscheinlich fürs Kind und man selbst ist die Begleitperson. So genau weiß ich es nicht mehr. Die Leute finden es eh sehr befremdlich, dass wir alle sehr viel Spaß mit der Rutsche und so weiter hatten und nicht nur maximal bis zu den Knien im Wasser waren und mehr oder weniger zusahen. Weiterlesen

2016/09/13: Uff

Montag und Dienstag kommt die Umzugsfirma und packt den ganzen Kram ein. Wir haben sehr viel vorzubereiten und ich habe das Gefühl, für jede Kleinigkeit, die ich erledigt habe, tun sich fünf neue auf. Aber naja. das wird schon irgendwie. Morgen ist noch ein normaler Tag und dann haben wir vier freie Tage, bis es dann soweit ist. Hier ist nämlich „Laternenfest“.

Gut: Es soll endlich mal abkühlen, das bedeutet, ich kann die ganzen ärmellosen Klamotten in die Seefracht geben. Blöd: Es soll auch tagelang regnen. Das ist sogar ziemlich doof, der Fahrer ist nämlich im Urlaub und wir können dann nicht wie geplant, mal ein paar Spaziergänge mache, damit der Energie geladene Dreijährige durch die Gegend flitzen kann. Naja. Muss irgendwie.  Weiterlesen