Netz-Fundstücke #7: Eine Tüte Gemischtes

Nachfolgend ein paar Links, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Auch wenn ich nicht mehr in China wohne, ist es ja nicht so, als würde mich nun nichts mehr dazu interessieren. :) In Kürze gibt’s hoffentlich auch noch mal ein paar Details dazu, wie wir uns eingelebt haben. Uns geht’s gut, wir haben nur immer noch viel zu tun. 


„Warum ein englisches Dorf von Chinesen überrannt wird“ (*klick* zum Artikel) – Ich will ja nicht in schönster Clickbaiting-Manier „Der Grund wird dich überraschen!“ schreiben, aber: Naja, also… Der Grund wird dich überraschen. ;) Ein wunderschöner Beitrag! Und wunderbar skurril.


A propos „skurril“: Hier die „Shanghaiist’s top 10 WTF moments of 2016″ (*klick* zum Artikel). Ich denke, die Überschrift ist selbsterklärend.


China verbinden viele immer noch mit billig produzierter Fließbandarbeit. Aber natürlich arbeiten nicht alle in Fabriken und fertigen da Plastikschrott an. Hier kann man was darüber nachlesen: „Chinas neue Arbeitswelt: Start-Up statt Fließband“ (*klick* zum Artikel).


Und wo wir gerade vor alten Klischees sprechen: „Handynutzung in China: Leben ohne Smartphone ist sinnlos“ (*klick* zum Artikel). Das Smartphone hat einen wesentlich höheren Stellenwert als in Deutschland.


„Warum Chinesen massenhaft Shampoo in Deutschland kaufen“ (*klick* zum Artikel) – Spoiler: Weil sie das teuer verkaufen können. Wer hätte das gedacht! Dennoch hat mich das Objekt der Begierde verwundert.


Zum Abschluss noch ein Artikel, der wirklich nachdenklich macht: „Lebensmittel aus China: Kann dieser Apfel mich vergiften?“ (*klick* zum Artikel). Ich könnte so viel dazu sagen, aber das lasse ich mal so stehen.


Viele Grüße,
Mareike

2016/11/30: Gääääähn

Also eigentlich IST mir nicht langweilig, sondern ich BIN langwellig.

Felix und ich haben den freien Tag heute so richtig ausgekostet und waren mittags Nudeln essen und haben im Anschluss noch Brot und mir einen Kaffee gekauft. Ansonsten hingen wir zuhause herum.

Ja, das mit dem „richtig auskosten“ war leicht sarkastisch gemeint. Und ja, das muss auch mal sein. Weiterlesen

2016/09/17: Kleinigkeiten

Erst einmal ein Bild von gestern. Das MUSS ich euch einfach noch mal hier zeigen:

Ansonsten räumen wir immer noch wegen der Seefracht herum und ich erspare euch Details.

Momentan ist die Luft erstaunlich gut, aber in Düsseldorf dafür nicht.  Weiterlesen

2016/08/28: Vorratsvernichtung

Stichwort „Hamsterkäufe“: Wir müssen mal langsam, aber sicher, damit beginnen, unsere Vorräte aufzubrauchen. Das widerstrebt mir total. Ich bin mehr „Typ Hamster“ und hier ist das für mich noch mal was anderes, weil man einige westliche Sachen hier nicht immer gleich gut bekommt. So habe ich vor einiger Zeit mal Cocktailkirschen im Glas gekauft, weil ich die zufällig gesehen hatte und damit was Backen wollte. Bisher habe ich das aber nicht gemacht, werde das aber wohl in Kürze mal tun (müssen). Genauso wie ich was mit ungezuckerten Dosenpfirsichen in die Tat umsetzen werde. Ich schätze, ihr versteht das Problem.

In der Heimat habe ich das schon vor der Abreise nicht geschafft und ich habe mir fest vorgenommen, das dieses Mal halbwegs auf die Reihe zu kriegen. Wer mich kennt, weiß, das wird nicht klappen (zumindest nicht so richtig gut), aber hey, es wird schon.

Dass ich wirklich mehr so der Typ für Vorratshaltung bin und letzten Winter erst erlebt habe, wie das ist, wenn man tagelang weder fließend Wasser, noch Heizung hat, ist da jetzt nicht so die beste Kombination dafür und ich muss mich da echt überwinden.

Schön, dass ich den ersten Absatz morgens gegen zehn Uhr schrieb und gegen vier Uhr nachmittags aber noch mal einkaufen war. Genau wie am Tag danach. Aber das waren hauptsächlich keine „längerfristigen“ Vorräte, sondern Dinge, die man „kurzfristig“ verbraucht. Sowas wie Salami und Brot und ein Feierabendbier. :D


Diesen – wirklich kurzen – Text habe ich vorgestern schon begonnen und gar nicht zu Ende geschrieben. So viel übrigens zum Thema „Ich bin ein bisschen im Stress.“ Läuft. ;)

2016/07/23: München

Kurz bevor ich gestern ins Bett ging (Zeitverschiebung!), las ich von einer Schießerei in einem Münchener Einkaufszentrum. Das war da aber noch ganz am Anfang und es gab kaum Informationen. Ich habe nicht weiter drüber nachgedacht.

Als ich heute morgen aufwachte, war das Thema allgegenwärtig. „Ich möchte den Facebook Safety Check niemals nutzen und auch nie checken müssen!“ habe ich noch gehofft, als der kürzlich gelauncht wurde. Auch, wenn ich das Konzept dahinter super finde. Tja, soviel dazu. Ich freue mich dennoch sehr, dass Einige den verwendet haben und angeklickt haben, dass es ihnen gut geht. Bisher ist allen in München lebenden, die mir einfielen, nichts passiert und ich hoffe sehr (SEHR!), das ändert sich auch nicht.

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Anekdote #49: Auf der anderen Seite

Erst einmal als Bemerkung vorab: Ich mag unserer Fahrer. Also meistens zumindest. ;) Anscheinend kommt das hier manchmal nicht so ‚rüber, zumindest habe ich das hier ab und zu so ‚rausgehört.

Außerdem muss man wissen, dass man sich immer dort abholen lasen sollte, wo man abgesetzt wurde. Sonst gibt es Chaos. Ernsthaft. Das ist nicht nur bei unserem Fahrer so, sondern bei vielen anderen auch.

Anfangs hat mich das furchtbar genervt, doch mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt. Nach knapp anderthalb Jahren bekommen wir es sogar ab und zu mal hin, dass ich mich an Ort A hinbringen und an Ort B abholen lasse. Das darf dann aber nicht zu weit voreinander entfernt sein.

Denn das klappt so in einem von vier Fällen auf Anhieb. Bei den anderen drei Malen steht er dann an Ort A und fragt mich, wo ich denn sei und nach einer Weile (und vier Nachrichten später, in denen allen die verdammte Adresse von Ort B steht. Wie in der ersten halt auch schon, aber… naja.) erscheint er dann an Ort B. Deswegen ist es nicht förderlich, wenn die beiden Plätze weit voneinander entfernt sind.

Jetzt aber zur eigentlichen Anekdote.

Wir sind relativ oft an der Super Brand Mall beziehungsweise deren Umgebung. Das müssten regelmäßige Leser ja nun mittlerweile gemerkt haben. Wenn ich ihm dann schreibe, dass ich in fünf Minuten abgeholt werden möchte, schreibt er seit ein paar Wochen immer „Ok. Opposite side!“.

Und wartet auf der anderen Straßenseite auf mich. Theoretisch klingt das ja total nützlich und nett, manche Kreuzungen sind hier super unübersichtlich und das dauert unter Umständen echt lange, bis man auf die andere Straßenseite kommt.

Praktisch ist das jedoch etwas albern, denn an der Ecke, wo unser Treffpunkt ist, hat die Straße ganze zwei Spuren. Den Gegenverkehr mit eingerechnet. Ich habe euch mal ein Foto gemacht: Da, wo man unten den Bürgersteig erkennt, setzt er uns immer ab und da, wo die Ampel ist, sammelt er uns wieder ein.

Ich finde es echt lieb, dass er da dieses Servicedenken hat, aber: Also das erkenne ich auch ohne Hinweis. So gerade eben jedenfalls. ;)