2016/10/29: Reizüberflutung bei Carrefour

Wir haben heute die Klimaanlage umstellen lassen. Theoretisch ist das wohl nicht schwer, aber wir dürfen das nicht selbst machen und das geht auch ziemlich schnell und unbürokratisch. Hiermit habe ich also offiziell den Herbst in Shanghai beschlossen. Pünktlich dazu ist mir kalt. Bisher finde ich das immer noch voll gut.

Ein Highlight des Tages war, dass WordPress mir mitteilte, dass ich schon 1.000 Likes auf meinem Blog erhalten habe. WOW!!! Dankeschön! (Nachtrag vom 31.12.: Und mit den Kommentaren zu diesem Text sind es genau 800 Kommentare!)

Außerdem war ich bei Carrefour. Das erste Mal seit Monaten und mir ist dann auch wieder eingefallen, warum. Zwar möbeln die den Laden immer mehr auf und anstatt irgendwelcher siffigen Reissäcke haben die in der Haushaltswarenabteilung jetzt sogar von hinten mit LEDs beleuchtete Schüsseln. Wie fancy das mal in so verhältnismäßig kurzer Zeit aussehen kann, hätte ich Anfang letzten Jahres niemals für möglich gehalten.

Dafür stank es in der Tiefgarage wieder widerlich, dieses Mal nach sehr totem und sehr altem Fisch. In Kombination mit einem super düsteren und super engen Parkhaus ist es eine Wonne, dort hereinzukommen, quasi ein Einkaufserlebnis erster Güte. ;)

Auch andere Dinge ändern sich nie:

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Anekdote #78: She’s fresh – fresh! – exciting!

Falls ihr das nicht bemerkt haben solltet: Die Überschrift dieses Beitrags ist ein Schnipsel aus einem Lied.

 

Und ja, diesen Ohrwurm habe ich euch natürlich gerne beschert! :D Außerdem sah ich gerade das erste Mal das Video dazu und lache mich kaputt!

Wieso ich darauf komme? Wegen dieses Tweets:

Ich lüfte gerade durch. Und ich muss sagen, mir ist ein bisschen frisch. Ist das aufregend! Ich wusste gar nicht mehr, wie das geht! Ok, fragt mich nochmal, wenn ich mir im Winter den Allerwertesten abfriere. Aber jetzt ist es erstmal genial. Um genau zu sein: Erfrischend!

2016/10/28: Uff

Ich hätte euch so viel zu erzählen und habe Texte begonnen und wieder aufgehört. Aber diese Woche ist ziemlich vollgepackt und ich bin Strohwitwe. Das bedeutete, dass ich auch abends keine richtige Ruhe habe, weil Felix immer erst sehr spät schläft. Falls ihr mich vermisst, könnt ihr mal auf meinem Twitter-Account vorbeischauen, da bin ich schon mal öfter.

Und auf Instagram findet man mich auch immer mal wieder, so habe ich zum Beispiel gestern folgendes Bild gezeigt:

Meine wenige verbleibende „richtige“ Freizeit habe ich vorhin zum Beispiel für ein spontanes Frühstücksdate mit einer Freundin genutzt. Getreu dem Motto „so jung kommen wir nicht mehr zusammen“ und schließlich muss man das Leben ja auch mal genießen. Und gleich gehe ich nochmal Hosen umtauschen, die Felix nicht gepasst haben, obwohl wir von derselben Marke in derselben Größe und dem angeblich gleichen Schnitt perfekt sitzende haben. A neverending story, die mich in Deutschland schon wahnsinnig macht.

Ach so und vielleicht hab ich ab Montag keine Ayi mehr. Hier ist also alles wie immer. ;)

Viele Grüße aus Shanghai,
Mareike

2016/10/22: Regen, Regen, Regen… Und Pakete. Nochmal.

Es hat wieder – beziehungsweise immer noch – geschüttet wie aus Kübeln. Der Tag lief ziemlich anders, als geplant, aber gut und war echt schön. Davon wollte ich euch aber gar nicht erzählen, sondern von der Fortsetzung der Paket-Story.

Gestern Abend sah ich in die Mail und die Tracking-Liste nochmal an und war der Meinung fest, dass es sich DOCH um eine weitere Lieferung handelt, mir aber einfach diese blöde SMS fehlte. Also schrieb ich eine Mail an den Kundenservice, die aber erst wesentlich später beantwortet wurde, als ich das Problem schon selbst gelöst hatte. Aber ich will nicht vorgreifen. Im Laufe des Tages bekam ich eine weitere SMS und sah, dass das wieder etwas im Shop lag. Es hätte sein können, dass das das wichtige Element ist oder etwas für mich. Da das Kind aber ganz aufgeregt wegen seines Pakets war, latschten Felix und ich nach unserem Ausflug nochmal in den Supermarkt. Dieses mal waren es zwei Mitarbeiterinnen und ich zeigte der einen meine SMS. Sie schlug das Buch auf und ich sah meinen Namen nochmal in der Liste auftauchen.

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2016/10/21: Regen, Regen, Regen… Und Pakete.

Heute vormittag hatte ich so’n bisschen den „After-Besuchs-Blues“ und überhaupt war ich ziemlich ko. Ich bin körperlich immer noch nicht wieder richtig aufm Damm, hing zuhause herum und genoss die Stille. Ich war alleine, niemand bohrte… Schön war das.

Ich ging also auch nicht zum Supermarkt, um etwas abzuholen, das ich bestellte hatte. Dabei hatte ich aus Versehen „Convenient Pickups Location“ ausgewählt. Zwar hatte ich schon verstanden, dass die der Supermarkt gegenüber ist – aber der ist groß mit Unterlädchen. „Das wird ein Spaß. Also für euch.“ twitterte ich gestern noch. Und: „Eigentlich hab ich das nur angeklickt, um an ’ne neue bizarre Story für euch zu kommen.“

Anstatt da morgens alleine hinzugehen, wollte ich das mit Felix zusammen nach dem Kindergarten machen. Beide Sendungen enthielten Sachen für ihn und da er schon nicht mit mir in einen Laden „musste“, sondern alles bequem online aussuchen konnte, fand ich, dass er da auch mal was für tun kann.

Naja, genau genommen, hatte ich da gar nicht so genau drüber nachgedacht. Aber ich achte tatsächlich drauf, dass er ab und zu bei sowas Alltäglichem dabei ist, was nicht unbedingt total Spaß macht. Man tendiert ja doch dazu, Einkaufen und sowas zu erledigen, wenn das Kind im Kindergarten oder mit Papa zuhause ist oder so und das finde ich schwierig. Weiterlesen