How long has this been going on…?

Hallo! Ja, mich gibt es noch. Eigentlich hätte ich viel zu erzählen, aber nun ja, ich hatte halt keine Zeit und ehrlich gesagt auch keine Muße. Uns geht’s aber soweit gut und wir haben uns wieder eingelebt. :)

Ich gucke gerne MTV (ja, das gibt es noch) und da lief vor einer Weile des Öfteren „How long“ von Charlie Puth. Inzwischen hört man es auch im Radio, vermutlich kennt der Eine oder Andere das also auch.

Das Lied mag ich sehr gerne, obwohl der Text eigentlich gar nicht zu diesem locker-flockigen Groove passt. Vor allem stimmt mich das Video aber äußerst melancholisch. Für alle, die es nicht kennen, hier, bitteschön:

Jetzt werdet ihr euch vielleicht fragen, warum mich das melancholisch stimmt und was zum Henker das mit der 0211-021-Thematik zu tun hat. Ich habe nach wilder Googelei herausgefunden, dass das Video wohl in Los Angeles gedreht wurde (wenn man es auf YouTube guckt, kann man auch bei Minute 1:11 erkennen, dass auf der Tür „Los Angeles Center Studios“ steht), dennoch erinnert es mich sehr an Shanghai. Weiterlesen

Netz-Fundstücke #8: Eine Tüte Gemischtes

Nachfolgend ein paar Links, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Auch wenn ich nicht mehr in China wohne, ist es ja nicht so, als würde mich nun nichts mehr dazu interessieren. :) 


„Wovon Chinesen träumen, wenn sie nach Deutschland ziehen“ (*klick* zum Artikel) – Natürlich kann ich nicht sagen, wie repräsentativ der Artikel ist, aber ich fand ihn äußerst interessant. Darin taucht die Frage auf, warum es in deutschen Großstädten – anders als in Amerika zum Beispiel – keine typischen „Chinatowns“ gibt.


„Air Pollution in Shanghai“ (*klick* zum Artikel). Ich denke, die Überschrift dieses englischsprachigen Textes ist selbsterklärend.


Dieser Text bezieht sich nicht unbedingt auf China, sondern auf Sprache im Allgemeinen und was das mit einem macht, wenn man eine andere spricht: „Sprache: Mensch, was bist denn du für einer?“ (*klick* zum Artikel). Das hat mich zum Nachdenken angeregt. Denn der andere Klang, die anderen Metaphern und überhaupt so viele Kleinigkeiten führen dazu, dass man sich in einer andere Sprache auch anders verhält. Chinesen können laut einigen Forschern besser auf Englisch schimpfen, weil sie das kulturell in ihrer eigenen Sprache nicht geübt sind.


Und auch dieser Link ist nur bedingt auf China bezogen, dafür mehr auf Düsseldorf: „Supermärkte mit Spezialitäten aus anderen Ländern“ (*klick* zum Artikel). Falls Ihr zufällig auch von hier seid und was „exotisches“ kochen wollt.


Viele Grüße,
Mareike

2017/03/19: Hachjanun.

Uns geht’s immer noch gut, aber: Kinder, ich komm‘ ja zu nix. Ein paar Dinge würde ich gerne verbloggen, aber mal sehen, vielleicht schaffe ich das ja bald. Momentan vermisse ich Shanghai ein bisschen mehr als sonst. Diese Woche war aber auch komisch.

Erst fand ich bei Penny diese Äquivalent zu meinem Lieblingssaft (ja, ich weißte, den kann ich mir auch selbst pressen, aber das ist halt nicht dasselbe, ne?):

Dann brachte ein Freund noch eine Tasche mit ein bisschen Zeug mit, dass ich noch in Shanghai hatte. Unter anderem ein Geschenk, das ich von Freundinnen zum Abschied bekam.

Dabei musste ich an „Ich hab noch einen Koffer in Berlin“ denken. Da wird gesungen: „Deswegen muss ich nächstens wieder hin. / Die Seligkeiten vergangener Zeiten sind alle noch in meinem kleinen Koffer drin. Ich hab noch einen Koffer in Berlin. / Der bleibt auch dort und das hat seinen Sinn.“.

Ich hab‘ jetzt keinen Koffer mehr in Shanghai. Wobei das eigentlich auch kein Koffer war, sondern eine Tasche. Und da war auch nichts drin, mit dem ich da wirklich was hätte reißen können, aber: Ihr wisst schon, worauf ich hinaus will.

Außerdem haben wir ein Foto der Skyline ausdrucken lassen und aufgegangen, das macht mich abwechselnd glücklich und wehmütig.

Es ist alles nicht so einfach, wenn man wieder kommt. Schön, ja. Das ist es. Aber auch seltsam und vor allem gewöhnungsbedürftig.

Viele Grüße,
Mareike

Netz-Fundstücke #7: Eine Tüte Gemischtes

Nachfolgend ein paar Links, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Auch wenn ich nicht mehr in China wohne, ist es ja nicht so, als würde mich nun nichts mehr dazu interessieren. :) In Kürze gibt’s hoffentlich auch noch mal ein paar Details dazu, wie wir uns eingelebt haben. Uns geht’s gut, wir haben nur immer noch viel zu tun. 


„Warum ein englisches Dorf von Chinesen überrannt wird“ (*klick* zum Artikel) – Ich will ja nicht in schönster Clickbaiting-Manier „Der Grund wird dich überraschen!“ schreiben, aber: Naja, also… Der Grund wird dich überraschen. ;) Ein wunderschöner Beitrag! Und wunderbar skurril.


A propos „skurril“: Hier die „Shanghaiist’s top 10 WTF moments of 2016″ (*klick* zum Artikel). Ich denke, die Überschrift ist selbsterklärend.


China verbinden viele immer noch mit billig produzierter Fließbandarbeit. Aber natürlich arbeiten nicht alle in Fabriken und fertigen da Plastikschrott an. Hier kann man was darüber nachlesen: „Chinas neue Arbeitswelt: Start-Up statt Fließband“ (*klick* zum Artikel).


Und wo wir gerade vor alten Klischees sprechen: „Handynutzung in China: Leben ohne Smartphone ist sinnlos“ (*klick* zum Artikel). Das Smartphone hat einen wesentlich höheren Stellenwert als in Deutschland.


„Warum Chinesen massenhaft Shampoo in Deutschland kaufen“ (*klick* zum Artikel) – Spoiler: Weil sie das teuer verkaufen können. Wer hätte das gedacht! Dennoch hat mich das Objekt der Begierde verwundert.


Zum Abschluss noch ein Artikel, der wirklich nachdenklich macht: „Lebensmittel aus China: Kann dieser Apfel mich vergiften?“ (*klick* zum Artikel). Ich könnte so viel dazu sagen, aber das lasse ich mal so stehen.


Viele Grüße,
Mareike

Netz-Fundstücke #6: Eine Tüte Gemischtes

Nachfolgend ein paar Links, die ich euch nicht vorenthalten möchte.


Erst einmal die Nachricht aller Nachrichten: „Aus Sicht internationaler Auswanderer – Die beste deutsche Stadt zum Leben und Arbeiten ist…“ (*klick* zum Artikel) – und die Antwort lautet: „…Düsseldorf“! Gut, eigentlich geht es um Expats und nicht um Auswanderer, aber hey, wer will denn da kleinlich sein? Eben! ;)


Toiletten sind hier nach wie vor ein großes Thema und ja, das überrascht mich immer wieder.

Weiterlesen

Netz-Fundstücke #3: 12 Things You Should NEVER Give a Chinese Person

Ich bin die Tage gefragt worden, ob das wirklich (noch) so ist, dass man Chinesen dieses und jenes nicht schenken sollte, weil das einfach mega unhöflich ist. Darauf antwortete ich (es war auf Twitter, das fasse ich hier mal zusammen):

„Also alles mit der Zahl vier ist schwierig, hier gibt’s zum Beispiel nie eine vierte Etage. Die bedeutet nämlich auch „Tod“. Von den Farben her würde ich Weiß vielleicht vermeiden, Rot geht aber eigentlich immer und für alles. Alles andere ist mir persönlich nicht geläufig, aber hier hat man als Expat ja auch meistens mit Leuten zu tun, die international ausgerichtet sind und da nicht so empfindlich sind. So gesehen wäre ICH da jetzt recht entspannt.“

In diesem Zusammenhang schickte Frau Zeitlos (*klick* zum Blog) einen Link zu einem YouTube-Video, in dem zwei Chinesen auf englisch erklären, was man besser alles nicht schenken sollte. Das kann ich euch nicht vorenthalten, denn das ist äußerst unterhaltsam.

Weiterlesen

2016/08/24: Torschlusspanik und Telefonterror

Jaaaa, ok, der erste Teil der Überschrift war ein bisschen reißerisch und maßlos übertrieben.

Die Seefracht ist für uns ja auch ein Stichtag, alles, was wir hier als Andenken mitnehmen wollen, da zu haben. Natürlich können wir auch später noch was kaufen, aber in der Luftfracht und unseren Koffern ist nicht so viel Platz und allzu schwer darf es auch nicht sein. Ich werde noch mal eine Großbestellung im Schneidermarkt aufgeben und außerdem diese dünnen Zitronen-Oreos kaufen. Übrigens habe ich auch schon damit begonnen, eine Kiste aufzustellen, in die ich Kleinzeug werfe, das nicht aus Versehen in die Seefracht soll. Stichwort „Sankt-Martins-Leuchtstab“. Dabei fand ich nun endlich die Box mit Geschenkband, die ich fälschlicherweise eingelagert wähnte und ich schon oft gebraucht hätte. Hilft mir jetzt nur leider nicht mehr wirklich. ;)

Wie dem auch sei, bis zum Kindergartenabholmoment (gibt es das Wort? Ich denke nicht.) war ich EXTREM fleißig und nachmittags hatten wir dann noch Besuch. Das war schön.

Abends zog ich noch kurz los in eine Mall in der Nähe. Vor einiger Zeit hatte ich mal wunderhübsche Porzellanschüsselchen gekauft, die verhältnismäßig günstig waren. Mengenmäßig hielt ich mich zurück, denn wenn was nicht spülmaschinenfest ist, ist das leider nichts für mich. Nun waren die Schüsselchen seit einigen Monaten regelmäßig in der Spülmaschine und sehen immer noch top aus. Also entschloss ich mich vorhin, noch „mal eben“ in die „River Mall“ zu fahren, wo es die in einem Geschenkladen gab. Seit einem Jahr waren die da im Standardsortiment. Die Mall ist Teil des ehemaligen Expogeländes und nicht soooo weit weg von uns direkt neben der Mercedes-Benz-Arena. Weiterlesen

Anekdote #50: Ein Supermarkt, der Luft verkauft

Ich stolperte heute über folgenden Artikel: „‘Supermarket’ sells nothing but air“ (*klick*). Darum geht es also um einen Supermarkt, der nur Luft verkauft.

Ein paar Mal las ich schon davon, dass man frische Luft in Dosen oder anderen Behältern kaufen kann. Meistens wurde die dann am Meer oder in den Bergen abgefüllt. Was sich wie ein Scherz anhört, gibt es tatsächlich. Das ist auch an sich nichts Neues, das gibt es schon ein Jahren und viele deutsche Küstenorte bieten das wohl bei den Souvenirs an.

Da die Luft hier in China ja bekanntlich oft schlecht ist, findet das wohl teilweise reißenden Absatz. Leider habe ich dazu gerade keine Quelle parat, doch ich las in der Vergangenheit schon öfters davon, das könnt ihr bei Interesse selber googeln. ;)

Jetzt ging ich also davon aus, dass man in oben erwähntem Supermarkt nur sowas erwerben kann. Doch weit gefehlt. Dabei handelt es sich stattdessen um ein Kunstprojekt. Dort wurden allerlei handelsübliche Verpackungen von ihrem Inhalt befreit und zu Attrappen umgewandelt.

Tja. Kann man natürlich machen.