Anekdote #74: Gewissenhaft

Mein Mann und ich führten einen Tag vor dem Umzug noch folgenden Dialog:
„Meinst du, wir sollten die Spülmaschine auch besser markieren?“ *kicher* – „Ach, nee, da räumt keiner was raus?“ – „Bist du dir sicher?“ – „Klar!“ und dann abschätzig: „Also bitte, wer räumt denn dreckige Sachen aus der Spülmaschine in Umzugskartons?“.

Tja.

Ich weiß nicht, wie es dazu kommen konnte, dass ich da nicht noch mal „Haha, ja, voll die absurde Idee. Aber markiere die trotzdem bitte!“ sagte. Wahrscheinlich, weil das rote Klebeband, dass wir für diesen Zweck gekauft hatten, zur Neige ging.

Dabei sollte man doch denken, ich sei nach dem letzten Umzusgerlebnis ein gebranntes Kind und außerdem habe ich den „Witz“, dass jemand beim Umzug volle Mülleimer beziehungsweise volle Mülltüten mitnahm, schon zu oft aus erster Hand gehört.

Aber wie gesagt: Tja. Weiterlesen

Anekdote #73: Da sind wir safe. Haha.

Auf Twitter (*klick*) erzähle ich schon fleißig, wie die Seefracht läuft. Keine Sorge, ein ausführlicher Bericht folgt hier noch. Prinzipiell ist alles super, aber ein paar kleinere Klopper passieren natürlich trotzdem. So haben wir uns auch einen richtig blöden Patzer geleistet, von dem ich euch berichten möchte. Achtung, ihr werdet vermutlich die ganze Zeit den Kopf schütteln.

Wir haben vor Jahren spontan einen kleinen Safe geschenkt bekommen. Der funktioniert mit einer Zahlenkombination und einem Schlüssel. Eigentlich gibt es von Letzterem wahrscheinlich zwei, aber einem geschenkten Gaul… Ne? Genau. Außerdem wollten wir ja weder den Stein der Weisen, noch Vergleichbares drin aufbewahren und fanden das nicht weiter schlimm.

Diesen Safe kann, nein SOLLTE, man eigentlich im Boden oder der Wand befestigen, denn sonst kann man sich den ja mehr oder weniger untern Arm klemmen. Natürlich geht das nicht mal so eben, der ist halt schwer. Aber man KÖNNTE ihn relativ einfach mitnehmen, wenn man stark genug ist. Der ist nicht allzu groß, ich würde mal sagen, wie ein kleinerer Windelkarton. Das Befestigen hatten wir in der alten Wohnung allerdings nie gemacht, weil wir uns noch nicht final entschieden hatten, wo genau – und wie das halt so läuft, vergaßen wir das.  Weiterlesen

Anekdote #72: Lowered Expectations

Kennt einer von euch „Mad TV“? Das kam früher samstags nachts auf RTL und ich habe das oft gesehen, wenn ich nach Hause kam. Da gab es eine wiederkehrende Rubrik namens „Lowered Expectations“, in dem Videos einer fiktiven Partnervermittlungen für, nun ja, Leute mit besser eher niedrigen Erwartungen, gezeigt wurden.

Das war nicht immer richtig witzig, hatte aber ein sehr ohrwurmigen Titelsong. Immer mal wieder sing ich (und mittlerweile auch Pascal) also hingebungsvoll „Lowered Expectations“, wenn die Gelegenheit stimmt. Nein, davon habe ich euch kein Video gemacht. Sorry. Aber hier könnt ihr den schnulzigen Jingle anhören – und auch eines der Videos sehen, wenn ihr wollt. Ich war gerade bei der Suche erstmal abgelenkt und musste ein paar angucken.

Ja, äh, nun also zur Anekdote. Zusammengefasst fielen vorhin bei uns folgende Sätze: Weiterlesen