Der Disney-Store in Shanghai ist eröffnet!

Vor gar nicht langer Zeit – genauer gesagt am 4. Mai – entdeckte ich zufällig, dass in Lujiazui ein Disney Store gebaut wird. Lujiazui ist eine Gegend von Pudong und meine Hood, wie ich immer so schön sage. Zwar hatte ich die Baustelle schon mehrfach gesehen, aber die Disney-Hinweise wurden dann erst deutlich.

Ich war völlig aus dem Häuschen. Der weltgrößte Disney Store sollte es werden und einen Vorgeschmack auf den Park geben, der nun 2016 fertig werden soll. Whoaaaah! Wie geil!

Letzten Mittwoch wurde der Laden auch schon feierlich eröffnet. Mir war klar, dass es mega voll werden würde und ich wohl keine Chance haben würde. Als ich am nächsten Tag las und sah, wie voll es tatsächlich war, verschob ich meinen Besuch in einen Tag in der näheren Zukunft. Ist ja nun nicht so, als würde ich nicht hier wohnen und so. ;)

Heute Morgen entschloss ich spontan, es zu versuchen und siehe da: Die Schlange war gar nicht so lang. Der Weg in diese gestaltete sich allerdings etwas schwierig. Der Eingang ist quasi schräg gegenüber einem Ausgang der Super Brand Mall. Dort kann man aber nicht die Straße überqueren, sondern muss oben auf eine ringförmige Fußgängerbrücke. Es wurden extra Rolltreppen und ein Aufzug gebaut, damit man von da aus direkt runter zum Disney Store gelangen kann, aber der Zugang ist noch nicht eröffnet. Also nahm ich den Abgang zum Oriental Pearl Tower, lief daran vorbei, eine ganze Ecke weiter zum Fußgängerüberweg und dann wieder zurück. Das ist zwar nicht so weit, aber vom Weg her irgendwie albern.

Da stand ich also in der Phantasialand-Schlange (wie ich diesen mit Bändern abgetrennten Wartebereiche immer nenne) in der grellen Vormittagssonne und… Schwitzte. Aber ich wusste ja, wofür. ;)

Wie aufregend! Gleich würde ich im weltweit größten Disney Store sein! Ich träumte von einem Merchandising-Paradies mit all meinen liebsten Disney-Figuren und war voller Vorfreude.

Zum Glück ging die Schlange recht zügig voran und ging nach einigen Metern auch überdacht und damit im Schatten weiter. Insgesamt wartete ich vielleicht 20 Minuten, ich habe nicht auf die Zeit geachtet.

Im Vorfeld hatte ich schon ein paar verheißungsvolle Bilder gesehen. Die könnt ihr euch hier angucken (*klick*).

Am Eingang bekamen alle ein Körbchen in die Hand gedrückt und los ging’s!

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Sightseeing und Schlechtwetter-Zuflucht: Shanghai Ocean Aquarium

wpid-photogrid_1424359057771.jpgHeute waren wir im „Shanghai Ocean Aquarium“ und dort habe ich mit meinem Smartphone (!) dieses sensationelle Foto einer gleichzeitig majestätisch und mürrisch dreinblickenden Schildkröte geknipst. Die übrigens echt groß ist! Und keine Attrappe, sondern ein lebendes Exemplar!

Das Ocean Aquarium (= „SOE“) befindet sich in unmittelbarer Nähe des „Oriental Pearl Tower“ und damit ganz nah an der „Super Brand Mall“ und dem Flussufer. Was wiederum bedeutet, dass es für uns gut und relativ schnell zu erreichen ist. Ich nenne die Gegend immer „Downtown Pudong“ und weiß gar nicht, wie man die Ecke offiziell nennt.

Am Wochenende, Feiertagen oder Tagen wie heute, an denen viele Chinesen frei haben ist es sowohl in als auch in der Umgebung des Towers und des Aquariums relativ voll. Das ist gerade mit Kleinkind ziemlich nervig und Pascal trug Felix eigentlich die ganze Zeit auf dem Arm. In Kombination mit dem ganzen Zeug, das man so mit schleppt, also eher anstrengend. Unter der Woche ist jedoch wohl nicht so viel los und dann können Kinder sich alles viel besser ansehen.

wpid-photogrid_1424363978757.jpgIch würde das SOA mit einem „Sea Life“ vergleichen. Es gibt viele kleine Aquarien, einige große und spektakuläre Dinge wie diverse Tunnel, dank derer man sich quasi mitten im Becken befindet. Bei einem davon steht man dabei auf einem langsamen Laufband und bei einem fährt man per Rolltreppe in ein Becken hinein, siehe Foto. Das sieht sowohl von außen (man kann seitlich ins Becken hinein gucken) als auch von innen cool aus.

Obwohl ich so etwas schon mal gesehen hatte, verliert es seinen Reiz nicht. Sich zwischen den riesigen Schildkröten wie auf dem Foto oben, Haien mit vielen kleinen scharfen Zähnen, über die Tunnel gleitenden Rochen oder auch „normalen“ Fischen aufzuhalten, ist so spannend! Und wenn ich das schon so empfinde, was sagen Kinder erst dazu? Weiterlesen

Sightseeing: Shanghai World Financial Center (Flaschenöffner)

wpid-photogrid_1423375235807.jpgNein, das Foto, das man links sehen kann, wurde nicht aus einem Flugzeug aufgenommen. Das ist da wirklich so hoch! Waaah!

Wir waren heute auf der Aussichtsplattform des „Shanghai World Financial Center“ (SWFC). Für alle – einschließlich mir – bei denen da auf Anhieb nichts zu einfällt: Das ist eines der markanten Hochhäuser aus der Shanghaier Skyline, der so genannte „Flaschenöffner“. (Und jetzt alle so: „Aaaaaaah, sag das doch gleich!“)

Gestern Abend sagte Pascal noch „Aber wenn morgen schönes Wetter und kein Smog ist, möchte ich endlich mal auf eins der Hochhäuser!“ und ich so „Jaja, machen wir.“ – Tatsächlich dachte ich nicht im Traum daran, dass es heute soweit sein könnte. Gestern waren die Luftwerte nämlich rot und bei knapp 200. Tja. Heute morgen war dann strahlendster Sonnenschein und die Werte von acht Uhr morgens waren sogar im grünen Bereich. Grün! Das kam seit unserer Ankunft bisher so gut wie nie vor.

Ich war ein wenig hin- und hergerissen, denn gute Luftwerte plus Sonnenschein schreien förmlich nach „sich im Freien aufhalten“. Anderseits ist so eine Aussichtsplattform bei Smog rausgeschmissenes Geld.

Also machten wir uns um kurz nach zehn auf den Weg zum SWFC. Die Chinesen sind mir in einer Hinsicht besonders sympathisch, denn anscheinend schlafen sie am Wochenende gerne aus oder lassen es zumindest langsam angehen. Morgens ist – unserer bisherigen Erfahrung nach – nix los. Wir hingegen sind dann schon öfters unterwegs, weil wir nun mal ein Kleinkind haben. Zum Glück schläft Felix im Vergleich zu manchen anderen Kindern trotzdem relativ lange. Dennoch ein Tipp für alle Frühaufsteher: Der Tower öffnet sogar schon um acht Uhr morgens. Da ist man am Wochenende vermutlich recht alleine.

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Little Germany. Zumindest kulinarisch.

In Shanghai gibt es mehrere Paulaner und ratet, wo wir nun schon zwei Mal gegessen haben? Genau. Das ist insofern lustig, weil es in Düsseldorf auch Filialen gibt, ich da aber nur ein Mal gewesen bin. Bayrische Spezialitäten sind nicht so recht meins und ich gehe lieber in rheinische Brauhäuser. Ich sag nur: Sauerbraten. Hmmmm!

Wir haben ganz am Anfang mal Essen aus dem Paulaner nach Hause bestellt. Da hat man nicht die ganze Karte zur Verfügung, sondern nur einen Ausschnitt. Jetzt waren wir aber auch ein einem Brauhaus direkt am Fluss.

Von außen sieht es aus wie ein aus Deutschland herkatapultiertes Brauhaus und von innen genauso. Das ist ziemlich verrückt. Erstaunlicherweise gab es keine deutsche Bedienung, sondern nur Einheimische. Vielleicht war das aber auch Zufall. Was mich sehr überraschte: Es war Samstagmittag und eine Familie sowie ein Pärchen, die deutsch gewesen sein könnten, sahen wir. Ansonsten waren alles Asiaten. Weiterlesen