We’ll do it the chinese way #13: Kann man machen, aber… Warum?

Heute ist mir aufgefallen, dass unsere Badewanne unter einem „1st world Problem“ leidet. Oder vielmehr derjenige, der diese benutzen möchte.

Wir haben hier eine sehr breite Wanne mit so Sprudel-Dingern. (Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, ob die funktionieren und stehe denen eher skeptisch gegenüber.) Diese hat an sich schon einen breiten Rand und da drumherum gibt es zusätzlich einen noch mal breiteren aus Kacheln.

Das ist beim Einsteigen übrigens eher suboptimal. Aber das nur am Rande. Haha, was für ein Wortspiel! ;)

Als ich heute Wasser für Felix (bevor da Rückfragen kommen: Das ist mein Sohn, mein Mann kann das schon alleine) einlaufen lies, bemerkte ich ein viel beklopptere Problem. Stöpsel sowie dieses Dings, mit dem man den eigentlich herunterdrehen soll, befinden sich beide auf der gegenüberliegenden Seite.

Auf dem Foto sieht man das wahrscheinlich nicht so, aber: Das ist ganz schön weit weg! Ich bin relativ groß, selbst ich komme da aber kaum dran. Also habe ich mich kniend über den Rand gehangen und nach dem Stöpsel geangelt.

Sowas kann ich ja leiden. Nicht. Naja, wenigstens waren die Kacheln trocken.

Was ich mich jetzt aber mal wieder frage, ist: Wer denkt sich sowas aus…? Man darf ja nicht vergessen, dass allein unser Gebäude über fünfzig Stockwerke hoch ist und alle Wohnungen unter und über uns nahezu baugleich sind. Und auch bei anderen Wohnungstypen wird die Konstellation diese sein. Hätte man da nicht vielleicht mal im Vorfeld drüber nachdenken können…?

We’ll do it the chinese way #11: Aus dem Weg!

Ich mag das ja, wie pragmatisch die hier sind. Aber manchmal ist es auch komisch. Die Tage musste ich kurz zu Ikea, um was zu besorgen. (Yaaaaay… Nicht. Ich hatte keinen Bock und das dauert mit allem Pipapo so lange.)

Der Fahrer fährt normalerweise immer unten ins Parkhaus. Die Zufahrt war aber mit Pylonen versperrt. Er hält also an, steigt aus, räumt die an die Seite und fährt durch.

Der Security-Typ ein paar Meter weiter guckte sich das Szenario an und zuckte nicht mal mit der Wimper.

Tja. Wofür stehen die denn da….? Also sowohl die Pylonen als auch die Securitys?

We’ll do it the chinese way #10: Ein freundlicher Hinweis

Neulich kam Pascal nach Hause und erzählte mir eine Geschichte aus dem Büro. Abends schüttelte er immer noch ungläubig den Kopf. Irgendwann ist man Einiges gewöhnt, aber… Tja.

In seinem Büro war irgendwas kaputt und deswegen sollte die Tür nach Feierabend bitte nicht abgeschlossen werden, damit der Hausmeister noch mal rein und sich in Ruhe um das Problem kümmern kann.

So weit, so gut.

Damit das auch ja keiner vergisst, schrieb der Hausmeister diesen Hinweis auf einen Zettel und klebte diesen an die Tür.

Dies könnte man mit einem speziellen, leicht wieder ablösbaren Zeug machen, wie zum Beispiel Powerstrips oder Patafix. Vielleicht auch mit schnödem Tesafilm. Wenn man das alles nicht da hat, tut es oft auch ein bisschen Paketklebeband.

Nun könnte man denken, vielleicht herrschte ja ein genereller Mangel an Bürobedarf. Stichwort „papierloses Büro“, wozu sollte man also sowas da haben? Deswegen könnte man nun raten, der Hausmeister verwendete eventuell ein vorgekautes Stück Kaugummi aus seinem Mund. Doch selbst das war es nicht.

Stattdessen nahm der Typ eine Flasche Flüssigkleber, benetzte das knitterige Stück Papier großzügig und klebte es so ordentlich wie möglich irgendwie mitten auf die Tür und ward nicht mehr gesehen.

Pascal seufzte.

Am nächsten Tag war das Problem beseitigt und der Hausmeister wollte das Schild wieder entfernen. Klappte natürlich nur so mittel. Deswegen ist nun das Furnier beschädigt. Aber ein paar dekorative weiße Schnipselchen sind geblieben.

Und das Beste: Das hat der Typ wohl nicht zum ersten Mal so gemacht, aber er versteht das Problem einfach nicht.