2016/03/23: Blumenmarkt und Besuch

Vermutlich erwähnte ich, dass wir Besuch haben: Meine Eltern sind da. Da das mittlerweile ihr dritter Trip hierher ist, haben wir viele der Sachen, die ich mit anderen so unternommen habe, mittlerweile abgehakt. Das ist echt schön, denn so können wir uns ganz entspannt ein paar Dinge ansehen, die ich auch noch nicht kenne oder einfach mal irgendwo einen Kaffee trinken, ohne das Gefühl zu haben, was zu verpassen.

Ursprünglich wollten wir mal nach „Thames Town“ fahren. Das ist quasi ein britisch nachgebautes Viertel. Dann habe ich nachgesehen, wie weit das weg ist. 30 Kilometer vom Zentrum entfernt und ohne Verkehr 50 Minuten von uns aus. Is klar. Denn „ohne Verkehr“ gibt’s hier vielleicht mitten in der Nacht und das wären also locker anderthalb Stunden Fahrt geworden. Für ein ein Mal ein Quadratkilometer großes Areal. Und bei einer schnellen Internetrecherche schienen fast alle dieselben zwei Ecken fotografiert zu haben? „Dann halt nicht.“ dachten wir uns. Das wäre sicherlich mal interessant, aber nicht für den Anfahrtsweg.

Stattdessen waren wir am – ja, „am“, nicht „im“ Yu Garden. Die beiden waren letztes Jahr schon mal alleine da, die kennen den also schon. Eigentlich fuhren wir alle zusammen hin, aber Felix begann, zu fiebern und ich bin mit ihm nach Hause gefahren. Die beiden anderen sind ja schließlich schon groß, haben selber Smartphones und brauchen keinen zum Händchen halten. Also theoretisch. Umso größer übrigens mein Schock, als sie im Herbst fast auf den Teezeremonien-Trick (hier schrieb ich mal darüber *klick*) hereinfielen, aber zum Glück noch rechtzeitig gegangen sind. Mann, Mann, Mann! 

Jedenfalls waren sie mindestens zwei Mal da in der Ecke und haben sich auch die Altstadt drumherum viel genauer angesehen als ich. So war ich heute zum ersten Mal in einem Teil davon, in dem ich bisher noch nie war. Das lag unter anderem daran, dass es relativ leer war. Kein Wunder, denn: Es war unter der Woche und vor allem ganz schön frisch. Letztes Jahr hab ich da an einem der ersten warmen Tage des Jahres in T-Shirt und Rock geschwitzt und heute ärgerte ich mich, meine Winterjacke nicht angezogen zu haben. 13 Grad klingen jetzt nicht sooo kalt, aber der Wind… Brrr.

Hier bekommt ihr einen Eindruck davon:

Ich war übrigens angenehm überrascht, dass es dort viele günstige und schöne Dinge waren, die mit Festpreisen versehen waren. Das hätte ich nicht gedacht.

Im Anschluss an die Altstadt befindet sich ein so genannter „Blumenmarkt“. Die heißen auch im Englischen „flower market“. Warum das so ist, weiß ich immer noch nicht (also falls das wer weiß oder googeln möchte – nur zu! Es interessiert mich tatsächlich!). Den gibt es in mehreren Stadtteilen und ich werde euch nun verraten, dass ich noch nie in einem war. Heute war also mein erstes Mal. ;) Weiterlesen