2016/07/24: Warm und bäh.

Heute ist uns einfach nur warm. Pascal und Felix geht es auch so.

Seit einer Woche sind es knapp vierzig Grad und kühlt nachts auch nicht unter dreißig ab. Jetzt habe ich ja gesagt, ich kann das noch halbwegs aushalten, weil ich ja im Zweifelsfall einfach in unseren vier Wänden bleibe. Da wir es ja dort so kalt haben können, wie wir wollen.

Dummerweise müssen wir ja schon ab und an mal vor die Tür. ;) Gestern waren wir zum Beispiel in der „Optical City“ oder so, das ist eine Mall mit lauter kleinen Lädchen. In einer Etage gibt’s viel Technikkram, in einer viel Fotozubehör und in einer halt nur Brillen und so. Diese Mails sind immer wuselig und irgendwie sehr chinesisch. Und leider auch nur wenig heruntergekühlt. In der Brillen-Etage gab es unglaublich viele Lampen und es war so warm da. Das fand mein Kreislauf nur geht so, aber wir waren da nicht zum Spaß, sondern weil wir mussten. ;)  Weiterlesen

We’ll do it the chinese way #13: Kann man machen, aber… Warum?

Heute ist mir aufgefallen, dass unsere Badewanne unter einem „1st world Problem“ leidet. Oder vielmehr derjenige, der diese benutzen möchte.

Wir haben hier eine sehr breite Wanne mit so Sprudel-Dingern. (Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, ob die funktionieren und stehe denen eher skeptisch gegenüber.) Diese hat an sich schon einen breiten Rand und da drumherum gibt es zusätzlich einen noch mal breiteren aus Kacheln.

Das ist beim Einsteigen übrigens eher suboptimal. Aber das nur am Rande. Haha, was für ein Wortspiel! ;)

Als ich heute Wasser für Felix (bevor da Rückfragen kommen: Das ist mein Sohn, mein Mann kann das schon alleine) einlaufen lies, bemerkte ich ein viel beklopptere Problem. Stöpsel sowie dieses Dings, mit dem man den eigentlich herunterdrehen soll, befinden sich beide auf der gegenüberliegenden Seite.

Auf dem Foto sieht man das wahrscheinlich nicht so, aber: Das ist ganz schön weit weg! Ich bin relativ groß, selbst ich komme da aber kaum dran. Also habe ich mich kniend über den Rand gehangen und nach dem Stöpsel geangelt.

Sowas kann ich ja leiden. Nicht. Naja, wenigstens waren die Kacheln trocken.

Was ich mich jetzt aber mal wieder frage, ist: Wer denkt sich sowas aus…? Man darf ja nicht vergessen, dass allein unser Gebäude über fünfzig Stockwerke hoch ist und alle Wohnungen unter und über uns nahezu baugleich sind. Und auch bei anderen Wohnungstypen wird die Konstellation diese sein. Hätte man da nicht vielleicht mal im Vorfeld drüber nachdenken können…?

Vom Haare färben

Ich war hier vor einiger Zeit mal beim Frisör und habe euch davon erzählt. Danach war ich so beflügelt, dass ich wenige Wochen später beschloss, mir die Haare färben zu lassen. Kurz gesagt: Es war ein traumatisches Erlebnis und ich bin noch nicht bereit dazu, da ausführlich drüber zu sprechen. Dazu muss man wissen, dass ich nicht besonders eitel bin, aber das Ergebnis war unter aller Kanone, hat meine Haare total kaputt gemacht und war dazu noch so teuer, dass ich immer noch… Nein. Ein- und ausatmen… Ich bin ganz ruhig

* Bitte hier Geste denken, wie ich demonstrativ-gestresst meine Nasenwurzel massiere. Danach fächele ich mir beidhändig Luft zu, als wäre ich Darstellerin einer amerikanischen Reality Soap, die nicht weinen möchte. *

Ihr seht schon, es ist ein sehr schwieriges Thema für mich und wird mich viele Sitzungen beim Therapeuten kosten. ;)

Völlig angenervt färbte ich meine Haare beim nächsten Mal also wieder selbst. Und zwar mit einer Packung Farbe, das ich sicherheitshalber per Seefracht mitgebracht hatte. Zack, sah ich wieder gewohnt super aus. ENDLICH!

Nun gibt es auch in China Haarfärbemittel. Überraschend, ich weiß. Was viele aber wahrscheinlich nicht gedacht hätten: Hier gibt es unter anderem diverse Varianten von Schwarzkopf. Ein Stück Heimat, hurra! Denen vertraue ich außerdem, dass die nicht irgendeine x-beliebige Pampe zusammenmischen.

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Akute Gartenvermissung

Ich leide an einem akuten Fall von „Gartenvermissung“. Und ja, das Wort heißt so. ;)

In Deutschland hatten wir einen Garten. Hier nicht, nicht mal einen Balkon. Letzteres ist gar nicht mal so schlimm, denn wir wohnen relativ weit oben in einem Hochhaus und auch wenn andere Wohnungen einen Balkon haben – mir wäre ein wenig zu mulmig dabei. Vor allem mit Kleinkind. Zu unserem Compound gehört ein weitläufiger Park mit viel Rasenfläche, einen Spielplatz, einem Schwimmbad und so weiter… Aber das ist nicht dasselbe wie ein Garten.

Wir hatten uns bewusst gegen ein Häuschen mit eigener kleiner Grünfläche und für eine Wohnung in einem Hochhaus entschieden. Entweder ist es zu heiß oder die Luftwerte sind zu schlecht, dachte ich mir. Die Tage, in denen wir den Garten wirklich nutzen würden, wären zu wenige als dass es sich lohnen würde. Momentan sind aber solche Tage, an denen es sich lohnen würde.

Dazu kommt, dass das Wetter nun auch in Deutschland sommerlich wird und mich nun über diverse Social-Media-Kanäle Bilder aus Gärten erreichen. Und ein paar Newsletter preisen mir auch noch cooles Spielzeug an, das man da super verwenden könnte.

Überall sehe ich nun Kinder, die in ihren Sandkästen herumbuddeln. Im Planschbecken planschen. Den Kinderrasenmäher herumschieben. Mit dem Waterplay spielen. Seufz. Gerade Letzteres trifft mich. Googelt mal in der Bildersuche „Waterplay Niagara“. Wenn ihr da nicht völlig begeistert seid, weiß ich auch nicht. Wir haben das vergangenes Jahr gekauft, Felix war hin und weg und konnte sich stundenlang damit beschäftigen.

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