Netz-Fundstücke #2

Ich surfe ja ab und an mal im Internet. Das dürfte euch jetzt nicht sonderlich überraschen. ;) Weil ich es zu schade finde, dass manche Links, die ich als lesenswert empfinde, „nur“ auf Twitter zu finden sind, habe ich beschlossen, diese in einem Beitrag festzuhalten.

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2016/08/24: Torschlusspanik und Telefonterror

Jaaaa, ok, der erste Teil der Überschrift war ein bisschen reißerisch und maßlos übertrieben.

Die Seefracht ist für uns ja auch ein Stichtag, alles, was wir hier als Andenken mitnehmen wollen, da zu haben. Natürlich können wir auch später noch was kaufen, aber in der Luftfracht und unseren Koffern ist nicht so viel Platz und allzu schwer darf es auch nicht sein. Ich werde noch mal eine Großbestellung im Schneidermarkt aufgeben und außerdem diese dünnen Zitronen-Oreos kaufen. Übrigens habe ich auch schon damit begonnen, eine Kiste aufzustellen, in die ich Kleinzeug werfe, das nicht aus Versehen in die Seefracht soll. Stichwort „Sankt-Martins-Leuchtstab“. Dabei fand ich nun endlich die Box mit Geschenkband, die ich fälschlicherweise eingelagert wähnte und ich schon oft gebraucht hätte. Hilft mir jetzt nur leider nicht mehr wirklich. ;)

Wie dem auch sei, bis zum Kindergartenabholmoment (gibt es das Wort? Ich denke nicht.) war ich EXTREM fleißig und nachmittags hatten wir dann noch Besuch. Das war schön.

Abends zog ich noch kurz los in eine Mall in der Nähe. Vor einiger Zeit hatte ich mal wunderhübsche Porzellanschüsselchen gekauft, die verhältnismäßig günstig waren. Mengenmäßig hielt ich mich zurück, denn wenn was nicht spülmaschinenfest ist, ist das leider nichts für mich. Nun waren die Schüsselchen seit einigen Monaten regelmäßig in der Spülmaschine und sehen immer noch top aus. Also entschloss ich mich vorhin, noch „mal eben“ in die „River Mall“ zu fahren, wo es die in einem Geschenkladen gab. Seit einem Jahr waren die da im Standardsortiment. Die Mall ist Teil des ehemaligen Expogeländes und nicht soooo weit weg von uns direkt neben der Mercedes-Benz-Arena. Weiterlesen

Anekdote #50: Ein Supermarkt, der Luft verkauft

Ich stolperte heute über folgenden Artikel: „‘Supermarket’ sells nothing but air“ (*klick*). Darum geht es also um einen Supermarkt, der nur Luft verkauft.

Ein paar Mal las ich schon davon, dass man frische Luft in Dosen oder anderen Behältern kaufen kann. Meistens wurde die dann am Meer oder in den Bergen abgefüllt. Was sich wie ein Scherz anhört, gibt es tatsächlich. Das ist auch an sich nichts Neues, das gibt es schon ein Jahren und viele deutsche Küstenorte bieten das wohl bei den Souvenirs an.

Da die Luft hier in China ja bekanntlich oft schlecht ist, findet das wohl teilweise reißenden Absatz. Leider habe ich dazu gerade keine Quelle parat, doch ich las in der Vergangenheit schon öfters davon, das könnt ihr bei Interesse selber googeln. ;)

Jetzt ging ich also davon aus, dass man in oben erwähntem Supermarkt nur sowas erwerben kann. Doch weit gefehlt. Dabei handelt es sich stattdessen um ein Kunstprojekt. Dort wurden allerlei handelsübliche Verpackungen von ihrem Inhalt befreit und zu Attrappen umgewandelt.

Tja. Kann man natürlich machen.

We’ll do it the chinese way #16: Hält nicht so gut!

motorradIch habe eine Freundin hier in Shanghai, deren Sohn gestern etwas mit Duplo gebaut hat. Sie hat das Ergebnis auf Facebook gepostet (und ja, ich habe natürlich die Erlaubnis, das hier zu veröffentlichen!) und ich MUSS euch das einfach zeigen. 

Die Bildunterschrift ist nämlich folgende:

„Oh, hmmm…. Der Turm auf dem Motorrad hält nicht so gut. Egal.“ – Integration abgeschlossen. Kein Zweifel.

Dem habe ich nichts mehr hinzuzufügen. :D

Er leider auch nicht, denn man berichtete mir, er wäre eine wenig enttäuscht gewesen, dass er keine weiteren Bausteine mit Essens-Motiven hatte. Sonst hätte er noch fröhlich weiter gestapelt.

Anekdote #33: Wiedergefunden

Als der lange heiße Sommer hier schon Fahrt aufgenommen hatte war ich bei Marks & Spencer. Da gab es ein Set aus drei Armbändern, das mir gut gefiel. Es war so ein bisschen hippiemäßig mit Steinchen und ich dachte, ach, das würde zu Sommerkleidchen und -röckchen wirklich hübsch aussehen und es ist so schön leicht und stört mich bestimmt auch bei Hitze nicht.

Zuhause legte ich die Tüte erstmal nur schnell ab und kam dann einen Tag nicht dazu, meine Schätze auszupacken. Die Armbänder konnte ich nicht finden und ich dachte noch, huch, dann habe ich die anscheinend doch nicht gekauft. Entweder habe ich die an der Kasse verloren und sie sind zur Seite gerutscht oder ich habe mich doch dagegen entschieden.

Eigentlich war ich mir aber sicher die in einer kleinen Extratüte gesehen zu haben. Hmmm. Mit dem Hintergedanken, vor lauter Hitze schon zu halluzionieren, dachte ich mir, nun gut, es hat wohl nicht sollen sein.

Gestern Abend hatte ich einen kleinen Aufräum-Flash und sortierte auch die Tüten, die sich so ansammeln.

Und was fand ich in einem kleinen Tütchen, das sich in einer größeren Tüte versteckt hatte? Genau.

Jetzt ist der Sommer zwar vorbei, aber die Armbänder sind ja zeitlos und ich kann sie nächstes Jahr tragen. Wenn ich mich dann noch dran erinnere. ;)

Von Klositzen

Ab und zu bin ich schon mal im „Flaschenöffner“ und bewundere dann dort die gekachelten Räume. Also ich gehe nicht extra deswegen dorthin, aber wenn ich schon mal da bin, bin ich da meist etwas länger und muss dann irgendwann auch mal für kleine Mädchen.

Leider konnte ich nicht herausfinden, ob ich da schon mal drüber gebloggt hatte, aber da müsst ihr jetzt durch. Entweder lest ihr noch mal davon oder zum ersten Mal. Hier in Shanghai findet man oft fragwürdige sanitäre Anlagen. Aber im Gegenzug auch super luxuriöse. Und egal wo, man muss für den Toilettengang nie etwas bezahlen. Obwohl es im Verhältnis viel öfter jemanden gibt, der sich darum kümmert. Ein Paradoxum, dass ich immer wieder faszinierend finde. Weiterlesen