2016/10/12: Chaos

Aaaaaaaaaaaaaaaah! Ich bin voll genervt. Die Erkältung, die sich schon seit Tagen anbahnte, ist nun über Nacht ausgebrochen. Ich bin hundemüde und würde am liebsten den ganzen Tag nur schlafen.

Es gibt da einen Haufen Papier- und Orgakram, um den ich mich kümmern muss. Das ist aber so nervig, weil ich überall noch Fragen habe. Vormittags habe ich hier Ruhe. (Wobei, naja, es wird momentan dauernd gebohrt.) Dann bin ich alleine, die Ayi kommt erst später und ich könnte also in Ruhe telefonieren. Dank Zeitverschiebung erreiche ich aber keinen. Und auch wenn ich nicht gerne telefoniere und E-Mails ganz wunderbar finde, ist es bei vielen Dingen wesentlich unkomplizierter, wenn man einfach einmal kurz telefoniert. Einige Fragen sind auch so komplex, das ist per Mail total umständlich. Weiterlesen

2016/09/26: Dies und Das sowie Ups and Downs

Beginnen wir mit den wirklich wichtigen Neuigkeiten: Ich habe heute endlich mal ein Tsingtao getrunken. Das ist quasi DAS Bier hier. Ja, doch… Ist schon gut! Also ich mag es. :)

Die „Golden Week“ steht vor der Tür und wir fahren schon wieder nicht in den Urlaub. Auch, wenn ich das immer wieder gefragt werde und verwirrte Blicke ernte: Wir machen Urlaub auf Balkonien. Ach nee. Nicht mal nen Balkon haben wir! Schlimm! Dazu kommt, dass wir während besagter Woche kein Auto haben, weil der Fahrer tatsächlich mal Urlaub hat und sogar nicht mal in der Stadt ist.

Wir haben eh nichts Besonderes geplant und wollen einfach mal ein bisschen entspannen. Ist ja nicht so, als wüssten wir sonst vor Langeweile weder ein noch aus. Damit wir aber nicht nur in unserer Hood bleiben „müssen“, werden wir wahrscheinlich das eine oder andere Mal mit Uber fahren. Aufregend! Wobei, streng genommen hoffe ich einfach, dass es völlig unspektakulär ist.

Ich hatte mich total auf den Mittwoch nach der Seefracht gefreut und wollte den Vormittag über mal ein bisschen relaxen. Tja. Das war vor genau einer Woche und seitdem habe ich das immer noch nicht in die Tat umsetzen können, weil ständig was anstand. Weiterlesen

Eine Bootsfahrt, die ist lustig…

Im letzten Tagebuchsbeitrag (*klick*) erzählte ich, ich müsse nun gehen, weil ich zum Essen verabredet war. Danach waren wir noch ein bisschen draußen am Fluss spazieren und als wir da so standen und aufs Wasser guckten, seufzten wir beide ein bisschen und sprachen darüber, dass wir es hier ganz schön vermissen werden. Als wir eines der Boote sahen, die abends bunt beleuchtet sind, kamen wir darauf, dass wir es einfach nie geschafft hatten, damit zu fahren. Das ist mit kleinen Kindern halt auch immer so ne Sache. Die mitzunehmen geht abends auch nicht immer und man nimmt sich ja auch nicht für alles nen Babysitter.

Ich sagte, mit der Fähre zu fahren wäre immerhin ein bisschen vergleichbar und dann kam raus, dass sie das noch nicht gemacht hatte. Nicht, dass ich da jetzt wahnsinnig routiniert wäre, ich bin da auch nur zwei oder drei Mal mit hin und zurück gefahren. Aber das war echt schön und eines der Sachen, die man viel zu selten macht.

Dann folgte einer dieser Momente. Ich sah auf die Uhr und stellte fest: „Also wir hätten noch Zeit, bis wir die Kinder aus dem Kindergarten abholen müssen…? Das können wir schaffen!“ und grinste. Weiterlesen

2016/09/17: Kleinigkeiten

Erst einmal ein Bild von gestern. Das MUSS ich euch einfach noch mal hier zeigen:

Ansonsten räumen wir immer noch wegen der Seefracht herum und ich erspare euch Details.

Momentan ist die Luft erstaunlich gut, aber in Düsseldorf dafür nicht.  Weiterlesen

2016/09/13: Uff

Montag und Dienstag kommt die Umzugsfirma und packt den ganzen Kram ein. Wir haben sehr viel vorzubereiten und ich habe das Gefühl, für jede Kleinigkeit, die ich erledigt habe, tun sich fünf neue auf. Aber naja. das wird schon irgendwie. Morgen ist noch ein normaler Tag und dann haben wir vier freie Tage, bis es dann soweit ist. Hier ist nämlich „Laternenfest“.

Gut: Es soll endlich mal abkühlen, das bedeutet, ich kann die ganzen ärmellosen Klamotten in die Seefracht geben. Blöd: Es soll auch tagelang regnen. Das ist sogar ziemlich doof, der Fahrer ist nämlich im Urlaub und wir können dann nicht wie geplant, mal ein paar Spaziergänge mache, damit der Energie geladene Dreijährige durch die Gegend flitzen kann. Naja. Muss irgendwie.  Weiterlesen

2016/09/07: Paketbotenverwirrung

Heute Nachmittag rief mich ein Kuaidi an, also einer dieser Paketboten. Meine Chinesischkenntnisse sind ja sehr begrenzt, daher nannte ich ihm einfach mehrfach meine Adresse und dachte, das hilft schon. Dazu erwähnte ich die Querstraße, die an unserem Eingang ist, weil das meistens hilft.

Der Typ war nicht nur nett, sondern konnte auch ein bisschen Englisch. Wir bemühten uns beide, trotzdem kamen wir nicht weiter und beendeten das Gespräch unvollendeter Dinge.

Nun folgte mein vermeintlicher Geistesblitz. Ich wusste ja, dass der Fahrer gerade irgendwo bei der Arbeit meines Mannes herumsaß und auf den wartete, nichts zu tun hatte und ich bisher den Eindruck gewann, dass er da voll drauf steht, wenn er helfen kann, weil er sich dann so nützlich findet. Also hielt ich das für eine Spitzenidee, ihm per WeChat die Nummer von dem Typen zu schicken, damit er ihm erklärt, wo wir wohnen. Weil, also… ’ne? Wenn einer weiß, wo wir wohnen, dann ist er das. Ohne übertreiben zu wollen: Ich fand die Idee brillant. BRILLANT!

Ihr seht also, da MUSSTE ein Haken dran sein. Weiterlesen

2016/08/23: Müde und melancholisch. Ok, und ein paar Bilder.

Ich bin gerade einfach sehr müde. Erst war Pascal krank, dann war Felix krank und weil aller „guten“ Dinge drei sind, war ich dann auch noch krank. Der Besuch ist mittlerweile wieder weg. Schön war’s, so ist das nicht. Nun bewundere ich bewundere jedoch gerade das Problem zweier Berge, die sich hier mittlerweile aufgestapelt haben, die da heißen „nach-dem-Besuch“ und „nachdem-Kind-und-ich-jeweils-krank-waren“.

Jetzt ist es nicht so, als hätte ich nichts geschafft, aber. ABER! Es ist sehr müßig, weil ich so viele Kleinigkeiten organisiere und alles nicht so richtig rund läuft. Nur mal so als winziges Beispiel: Mein Mann ist ja Anzugsträger und daher brauchten wir hier von Anfang an ein Bügeleisen. Das haben wir also direkt gekauft und das war auch gar nicht mal so billig und ein Markenprodukt. Als dann die Seefracht mit unserem sonstigen Bügeleisen kam, haben wir das andere gut weggelegt, damit wir das am Ende wieder nutzen können. Jetzt haben wir nicht sooooo viele Möglichkeiten, wo das sein könnte, aber ich kann das einfach nicht finden und das ärgert mich fürchterlich.

Kann mir einer von euch verraten, wo ich das Ding hingetan habe? Denn wenn ich das nicht mehr rechtzeitig finde, nutze ich das hier bis zum Schluss und kaufe mir im Zweifelsfall in Deutschland ein Neues. Das hat hier eh gelitten, weil wir (ok, ok, die Ayis…) kein destilliertes Wasser mehr benutzet haben.

Damit ihr nicht denkt, ich habe euch vergessen, hier mal ein paar Fotos, die ich heute beim Durchgehen meines Handys bei Instagram hochlud. Ich weiß ja, dass hier ganz andere Leute lesen. ;)

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Summer in the city. #thechineseway #shanghai #china

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Es sind immer noch relativ konstant 35 Grad und ich kann nicht mehr. Ein paar Grad weniger wären wirklich schön. Weiterlesen

2016/08/05: „Was machst du eigentlich den ganzen Tag?“ #WMEDGT

Mir ist beim Schreiben des Datums eingefallen, dass es eine Aktion gibt, in der man immer am fünften eines Monates bloggt, was man so macht. Da passt mein heutiges Tagebuchbloggen ja ganz gut.

Der Mädelsabend war gestern (man beachte dazu meinen gestrigen Text) übrigens sehr lustig und ich hatte nur ein (echt kleines, aber nun ja) Gläschen Wein. Ich hätte theoretisch problemlos die Tür aufschließen können. ;)

Eigentlich hatte ich für heute diverse Sachen vor, weil ich ja ab morgen knapp zwei Wochen im Ausnahmezustand bin. Besuch und Kindergartenferien stehen an, da werde ich nicht so viel schaffen, wie sonst. Schätze ich.

Statt irgendwo hinzufahren, erledigte ich am Vormittag allerlei Kram zuhause. Ich kümmerte mich um Wäsche – also wusch, hing welche auf und sortierte welche ein, räumte noch mal etwas im Gästezimmer – das ja sonst auch unser Arbeitszimmer ist – herum, engt- und belud die Spülmaschine  und was man halt so an Haushaltszeugs so macht. Außerdem erledigte ich ein paar Sachen am Rechner, was eben alles immer so ansteht: Ein paar Mails beantworten, einen Onlinesupermarkt-Einkaufswagen füllen und so weiter.

So gesehen genoss ich es, noch mal die Wohnung für mich alleine zu haben und ungestört herumwuseln zu können.  Weiterlesen

2016/08/04: Yeah! Und sonst alles wie immer.

Beginnen wir mit den richtig guten Nachrichten:

Praktisch, denn heute ist Girl’s Night Out und ich muss später im Suff nur die Karte vorhalten anstatt die richtige Taste für unsere Etage zu finden und zu drücken und den Schlüssel im Dunklen ins Schloss zu friemeln. Weiterlesen