2016/12/01: Hurra, Hurra, HURRA!

Falls jemand heute gegen 21:00 Uhr (also vorhin) diesen kurzen, aber heftigen Lärm in Pudong wahrgenommen hat und dadurch aufgeschreckt wurde: ‚Tschuldigung. Das war mein Freudenschrei.

Mein „WeChat-Wallet“-Problem ist gelöst. Danke, Michael (*klick*)! Da soll noch mal einer sagen, diese Blogs und dieses Internet seien alles Quatsch. ;) Meine Freundin hing etwa vierzig Milliarden Mal in dieser Warteschleife und kam nie durch, egal, zu welcher Uhrzeit.

Die umgerechnet 370 Euro sind nicht im Cyberspace verloren, sondern auf dem Weg auf unser Konto. HURRA!

Leute, ich fühle mich so befreit, das glaubt ihr gar nicht. Das war so viel Kohle, das hat mir echt ganz schön graue Haare bereitet.

Das tröstet mich jetzt ungemein über meine „Oh nein, heute ist der erste Dezember, bald ist es wirklich soweit und wir fliegen zurück!“-Melancholie zurück. Oder nennen wir es „Panik“? Egal. Es tröstet jedenfalls. ;)

Ansonsten war der Tag echt durchwachsen. Nicht schlecht, es gab viele schöne Momente, aber er war anstrengend.

Heute Mittag waren Felix und ich mit einer Freundin und deren beiden Kindern unterwegs und das kleinste Kind ist, als wir gerade das Restaurant verlassen wollten und die Jacken anzogen und so weiter, ausgebüchst und fast auf die Straße gerannt. Das war echt knapp und als ob das nicht gereicht hätte, haben die drei sich im Anschluss noch mit Stöcken herumgefuchtelt und sich gegenseitig aufgestachelt. Ich will nicht weiter ins Detail gehen, aber die Jungs haben einen ordentlichen Einlauf bekommen und der war sowas von verdient.

Zu dem Zeitpunkt befanden sich nur chinesische Passanten auf der Straße und waren natürlich total interessiert. Erstmal ist da was los und dann ist es hier absolut ungewöhnlich, dass Kinder derartigen Ärger bekommen. Aber dahingehend einen Exkurs zu machen, schenke ich mir an dieser Stelle.

Die Kinder sind ohne Kindergarten nicht ausgelastet, da können wir machen, was wir wollen. (Ja, ich weiß, es sind nicht alle so – aber diese drei definitiv.)

Ich sitze jetzt auf der Couch und trinke mir einen Schnaps. Der muss ja schließlich weg, ne? ;) Heute gab es diverse Situationen, in denen ich mir „Jetzt ’nen Schnaps!“ dachte. Normalerweise ist das für mich nur eine Phrase und ich mache das nicht, aber heute ist mir danach. Und morgen geht’s mit Freunden auf den Weihnachtsmarkt, Glüüüüüühwein trinken.

Um es mal so auszudrücken: I got 99 problems, but the WeChat-shizzle ain’t one. ;)

In diesem Sinne:
Viele Grüße aus Shanghai,
Mareike

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