2016/11/23: Adventskalender, mal etwas anders

Keine Sorge, hier steht kein Text zum #adventskalendergate. (Und falls ihr nicht wisst, was der Hashtag bedeutet beziehungsweise worauf ich anspiele: Seid froh! Fragt besser nicht! Wirklich nicht!)

Auch wird es hier keinen Adventskalender mit Gewinnspielen geben.

Ich möchte euch nur mitteilen, dass Felix ab morgen die ersten Türchen seiner Adventskalender öffnen darf. Er hat nämlich zwei bekommen, einen von uns und einen von Oma und Opa. Pascal hat die von seiner Geschäftsreise im Oktober mitgebracht.

Und weil die beiden Kalender echt viel Platz im Koffer einnehmen würden und ja dann größtenteils leer wären, beginnen wir schon ab morgen damit und zählen damit bis zur Abreise herunter.

„Ja, wie…? Und was ist dann mit der Zeit bis Weihnachten?“ wurde ich aus Deutschland bereits entgeistert gefragt. Ja… Nix halt. Er wird das schon überleben. In der letzten Woche vor Weihnachten ist so viel los, das wird wohl das kleinste Problem sein.

Wir fanden unseren Einfall super genial und voll innovativ. Bis wir dann zufällig herausfanden, das viele Expats das so machen, die über Weihnachten in den Urlaub fahren. Sei es nun in die Heimat oder woanders hin. Püh!

Ansonsten hätte ich theoretisch schon noch was zu erzählen, ich habe aber keine große Lust. ;)

Heute war so ein Tag, an dem ich für alles ewig gebraucht habe. Zumindest gefühlt. Und irgendwie wurde ich ständig herausgerissen, weil es an der Tür klingelte, das Telefon klingelte, die Waschmaschine klingelte (weil sie fertig war) und so weiter.

Mein besonderes Highlight war, als ich heute Mittag dachte, ach, gönnste dir was. Ich wollte erst Essen bestellen, dachte mir aber, bei dem nasskalten Wetter dauert das ewig, ist nicht mehr heiß, wenn es ankommt und gemütlich sitzen kann ich hier auch nicht, weil die Ayi dann gerade herumwuselt… Gehste was essen.

Es war schon nach dem täglichen Mittagsansturm und ich dachte, ich fahre da kurz hin, lese dabei was, besorge ein paar Kleinigkeiten und kann vor dem Kindergartenende noch mal kurz heim.

Tja.

Dummerweise war dann Stau ohne Ende, wir fuhren einen Riesenumweg und brauchten ewig. Und die Leute neben mir im Restaurant haben fürchterlich geschmatzt und die Nase hochgezogen, das war also auch nicht sonderlich angenehm für mich. Dann wollte ich kurz noch was besorgen und… Ach, naja. Ende vom Lied war, dass ich auf den letzten Drücker im Kindergarten ankam und weder sonderlich entspannt war, noch viel erledigt hatte.

Außerdem gab es einen spontanen Wintereinbruch. Letzte Woche waren es fünfzehn Grad oder so, Samstag plötzlich 25 (mein Kreislauf freute sich!) und heute ist Mittwoch, mittlerweile sind es sogar nur noch vier. VIER! Ich mag Herbst und Winter, aber dieser plötzliche Wechsel… Uff. Weil nur die Kälte nicht reichen würde, regnet es auch und ist dadurch so richtig schön usselig. Brrrr. Mir ist kalt!

Viele Grüße aus Shanghai,
Mareike

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5 Gedanken zu “2016/11/23: Adventskalender, mal etwas anders

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