Anekdote #70: Tief durchatmen und genießen

Heute Vormittag war toll, den ich habe ihn mit Freunden verbracht.

Ich fühle mich hier gerade zuhause und aufgehoben und, viel wichtiger: So ergeht es mir bei meinem Sohn. Vorhin habe ich ihn wie immer aus dem Kindergarten abgeholt und durch das Fenster der Tür gucken können. Da saßen die Kinder alle im Halbkreis und sangen gerade das Abschiedslied. Darin werden alle Kinder nacheinander namentlich genannt.

Da schossen mir Tränen in den Augen und ich musste mich furchtbar beherrschen, um nicht Rotz und Wasser zu heulen. Einer seiner beiden besten Freunde saß neben ihm und der wird die Stadt Ende des Monats verlassen. Und bei uns steht momentan alles auf Abschied, weil wir gerade Dinge für die Seefracht vorbereiten.

„So jung kommen wir nicht mehr zusammen“ sagt man und ich dachte daran dass die Tage, an denen die so zusammen sitzen, gezählt sind.

Ich lebe und genieß den Moment und freue mich auch schon wieder auf Deutschland. Aber heute Nachmittag, das hat mich sehr sentimental gemacht.

Viele Grüße aus Shanghai,
Mareike

Advertisements

2 Gedanken zu “Anekdote #70: Tief durchatmen und genießen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s