2016/07/26: Happy Housewife.

Als ich gerade das Datum schrieb, fiel mir auf, dass der Juli ja schon fast ‚rum ist. Huch? Es ist – ja, das mag überraschen – immer noch warm. Die Nachrichten aus Deutschland waren in den letzten Tagen eher schwierig, um das mal so auszudrücken. Zwar bleibe ich bei meinem trotzigen „Das Leben ist schön!“, aber… Nun ja.

Kommen wir daher zu den weniger ernsten Themen und beginnen mit etwas Fröhlichem:

Ist das nicht niedlich? Ich mag dieses Liedchen so und macht die Hausarbeit gleich viel fröhlicher!

Die neue Ayi ist mittlerweile gar nicht mehr so neu und schon in der dritten Woche (oder so) hier. Bisher bin ich echt zufrieden, ich hoffe sehr, dass es so bleibt! Ich habe nun Trick 17 angewandt und kümmere mich nun selbst um die Spülmaschine (also ein- und ausräumen) und um die Wäsche. Da die Waschmaschine leider ein relativ geringes Fassungsvermögen hat und man die auch nicht sonderlich voll machen kann, wasche ich häufiger als gedacht. Das ist im Heimaturlaub erst richtig bewusste geworden, wie klein die Trommel hier ist. Immer, wenn ich dachte, das reicht jetzt locker für eine Waschladung, war die deutsche Waschmaschine gerade mal zu einem drittel oder so voll. Und die ist eine normal kleine.

Wie dem auch sei, die Ayi bügelt zwar das, was ich ihr hinlege (beziehungsweise in einem Wäschekorb deponiere), aber das war in der Hinsicht alles. Das klingt nun unspektakulär, aber ist noch Einiges. Leider. Ich finde, bei den meisten Klamotten ist das einfach Energieverschwendung, aber die Waschmaschine verknittert alles sehr und das bleibt auch nach dem Trocknen erhalten. Sehr kurios. Aber man gewöhnt sich dran.

Jetzt habe ich zwar etwas mehr Aufwand, dafür muss ich mich nicht mehr über falsch eingeräumte Sachen aufregen. Bisher hat sie das auch so hingenommen und nur ein Mal die Wäsche aus dem Trockner genommen, als ich nicht da war. Was ja völlig ok ist. Insgesamt muss man sagen, dass sie noch recht jung zu sein scheint, wahrscheinlich hat sie nicht so ein „das habe wir aber immer so gemacht!“-Denken. ;)

Außerdem brauchten wir neues Spülmittel und weil ich keinen Bock hatte, bei den Temperaturen (heute war es sehr schlimm! Kein Lüftchen wehte und es war so schwül. Widerlich!) extra welches im sticken Offline-Supermarkt kaufen zu gehen, habe ich im Online-Supermarkt geguckt, was die so haben. Weil ich es so lustig fand und es auch gar nicht teuer war. Da gab es ganz andere Sachen, die haben auch viel Öko-Zeug, das importiert dann so teuer ist, dass man sich fast nach jedem Gebrauch eine neue Pfanne kaufen könnte anstatt die mit dem flüssigen Gold abzuspülen. Höhöhö.

(Das war NATÜRLICH ein Scherz, liebe Spaßbremsen!)

Dann habe ich heute auch noch gebacken. Es mag ein wenig sehr irre anmuten, dass ich bei fast 40 Grad in der umklimatisierten Küche den Backofen anschmeiße, aber hey, wir denken ja positiv: Im Waschraum ging der Heftig wieder großartig auf.

Ganz am Schluss noch eine Sache, die nichts mit Haushalt zu tun hat:

„Don’t look down: Jin Mao Tower to open outdoor viewing platform this week“ (*klick*). Puuuuuuh! Für die durchsichtige Plattform des „Oriental Pearl Towers“ bin ich ja zu haben, aber dafür? Da muss ich noch drüber nachdenken, wie ich das finde. Übernächste Woche bekommen wir ja Besuch, mal sehen, was der sagt.

Viele Grüße aus Shanghai,
Mareike

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