Anekdote #46: Mamas erste Wahl

Ihr erinnert euch eventuell noch an die „Anekdote #35: Lost in translation, Part 4.657″. Nicht? Das überrascht mich. Und macht mich ein wenig traurig. Ich dachte, ihr kennt meine Beiträge alle auswendig. ;) Wenn ihr den Titel anklickt, könnt ihr ihn nochmal lesen.

Da ging es um Waschmittel und Zeug, dass ich nicht näher identifizieren konnte, außer, dass es die Volleyball-Nationalmannschaft nutzt.

Heute war ich im Supermarkt und da gab es ein großes Wiedersehen. Naja. Wiederhören.

Diesen Spot habe ich schon etwa drölf Millionen Mal gehört, weil der ständig irgendwo als Werbung läuft. Heute habe ich mal ein Video gemacht. Dieses Filmchen bringt mich noch mal um den Verstand! DIE BRÜLLEN DIE GANZE ZEIT DASSELBE! AAAAAAAAAAAH!

Bisher war mir aber nie aufgefallen, dass es quasi das Produkt ist, was ich im November mal zu identifizieren versuchte.

Soweit ich das per Übersetzungs-App herausgefunden habe, wird die ganze Zeit penetrant „妈妈一选 / māmā yī xuǎn“ gerufen und das scheint im übertragenen Sinne „Mamas erste Wahl“ zu heißen. Die Frau auf dem Foto ist übrigens die Trainerin der Volleyball-Nationalmannschaft. Wird zumindest irgendwann eingeblendet. Ich weiß nicht, warum die Trainerin als „Mama“ bezeichnet wird. Übernehmen Trainer eine Art Elternrolle? Ich weiß es nicht. Und ich lasse mich gerne aufklären.

Im Werbefilm geht es um Spülmittel, das Zeug scheint aber eine Serie zu sein, die Spülmittel, Waschmittel und eventuell doch sowas wie einen Fleckenentferner (in Form von Bleiche?) vereint.

Auf jeden Fall enthält es eine natürliche Waschsubstanz mit Kamille, in der keine Phosphate enthalten sind. Ich kannte den Ausdruck „phosphatfrei“ zwar, aber ich hatte mich da nie näher mit beschäftigt*. Mehr Infos habe ich leider nicht, weil ich online nur eine Webseite gefunden habe, bei der die ganzen Texte als Bilder dargestellt sind und das ist für jemanden, der das mit Hilfe einer App fotografieren und übersetzen muss, etwas mühsam.**

Wie dem auch sei: Ich bin zwar auch eine Mama, aber meine erste Wahl wird das Waschmittel schon mal nicht. Aus Prinzip. Ich bin schon so den ganzen Tag damit beschäftigt, dieses nervige „māmā yī xuǎn“ aus meinem Kopf zu vertreiben. Da muss ich nicht ständig daran erinnert werden, weil das Zeug in unserer Waschküche steht.


 

*Falls jemand Interesse hat, ich habe da bei meiner Online-Recherche einen Text vom Umweltbundesamt zu gefunden: „Phosphatfreie Textilwaschmittel“ (*klick*).
**Aber wen es tatsächlich beschäftigt, der kann sich hier schlau machen: *klick*.

Demnächst schreibe ich noch mal was über Waschmittel im Allgemeinen. Das habe ich schon länger vor. Aber man kommt ja zu nix!

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2 Gedanken zu “Anekdote #46: Mamas erste Wahl

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