Tipps zum Fliegen mit Kindern

Es gibt ja so Dinge, die man als Eltern erst nach und nach herausfindet. Manchmal auch schon etwas spät. Und das ist ärgerlich. Deswegen schreibe ich meine Tipps auf, damit ihr auch was davon habt. Diese beziehen sich heute auf das Thema „Fliegen mit Kindern“. Hauptsächlich natürlich für die Langstreckenflüge.

Leider ist alles sehr von Airlines und vor allem Flughäfen abhängig. Die unten stehenden Tipps beziehen sich alle auf die Reise mit der Economy Class! Das ist ein wichtiger Hinweis, denn bisher habe ich oft gedacht, dass diverse Features nur für Business Class oder höher gelten. Wenn ich eine Familie gesehen habe, die eher eingestiegen ist, dachte ich bisher immer, das läge daran, dass die einfach viel mehr Kohle bezahlt haben als ich. Und einer kleinen privaten Umfrage nach bin ich damit nicht alleine.


Fast Lanes und Einsteigen im Allgemeinen

Über Weihnachten haben wir dieses Feature das erste Mal genutzt, weil wir von deren Existenz vorher schlichtweg nichts wussten. Mit kleinen Kindern darf man bei diversen Schlangen an sogenannte „Fast Lanes“ stellen. Haaaa! *Hier bitte einen Engelschor singen hören*. Das ist nicht immer hilfreich und kommt stark auf den Flughafen an, aber hier in Shanghai ist die Schlange selbst im Vorweihnachts-Trubel so viel kürzer gewesen – das war ein Segen! Wer schon mal mit einem aufgeregten und/oder müden Kleinkind in einer langen Schlange stand, weiß, was ich meine.

Wenn das Priority Boarding beginnt, bezieht sich das nicht nur auf Business-Flieger, sondern auch auf Familien mit kleinen Kindern. Das ist super. Ernsthaft! Zuerst war mir unklar, was ich denn gewonnen habe, wenn ich einfach noch länger im Flugzeug bin als alle anderen, aber: Ihr habt viel mehr Zeit beim Einsteigen. Wir konnten also immer in Ruhe unseren Platz suchen (Kleinkinder laufen manchmal etwas langsamer von A nach B und ins Flugzeug steigen ist so aufregend), unser Zeug verstauen, schon mal unsere Sachen für den Flug heraussuchen (siehe Tipp weiter unten), Schuhe gehen dicke Socken tauschen und so weiter. Bisher hatten wir für Felix immer eine Trinkflasche dabei, die dann schon mal von einer Stewardess aufgefüllt wurde. Je nach Security-Check reichte die Zeit nicht, noch mal welches zu kaufen.

Es werden NICHT immer alle extra dafür aufgerufen. Manchmal gehen Mitarbeiter vorher herum und sprechen Familien direkt an. Das habe ich nun schon sehr unterschiedlich erlebt.


Start- und Landeanflug

Der Start- und Landeanflug geht ganz schön auf die Ohren. Erwachsene können das ganz gut ausgleichen, in dem sie Kaugummi kauen oder ein Bonbon lutschen, damit die Speichelproduktion anregen und öfter schlucken. Bei Kindern und vor allem Babys ist das schwierig. Daher empfiehlt es sich, Babys zu stillen oder ihnen die Flasche zu geben. Ein Schnuller funktioniert auch gut. Bei etwas größeren Kindern bietet sich auch ein Bonbon oder Schokolade an.

Bei leichtem Schnupfen oder Ohrenschmerzen (!) sollte man vor dem Flug immer Nasentropfen nehmen. Übrigens auch ein super Tipp für Erwachsene. ;)


Extra Essen buchen

Man kann bei der Sitzplatzreservierung extra Essen buchen. Mittlerweile gibt es bei vielen Airlines echt eine breite Palette an Extrawürsten. Ich habe nicht schlecht gestaunt. And yes, wer’s talking about Economy Flights! Pascal hat mir nun bereits für zwei Flüge vegetarisches Essen gebucht, weil ich das Fleisch auf Flügen oft fragwürdig finde. Ich bin der Typ „pingeliger Teilzeit-Vegetarierer“. ;) Das kann ich bisher allerdings nicht so empfehlen. Es gab viel Tofu und auf dem letzten Flug hatten alle eine kleine Toblerone und einen Brownie als Nachtisch auf dem Tablett und ich stattdessen ein Salätchen und eine kleine Flasche Wasser. Hallo? Was soll das denn?

Aber die Kinder-Menüs sind – zumindest bei Lufthansa – schön aufgemacht und viel kinderechter. Zusätzliches Plus: Die Kinder (wie auch alle anderen Extra-Gerichte) kommen vor den anderen.


Snacks

Es kann gut sein, dass euer Kind das Flugzeugessen nicht mag oder vor Aufregung nichts essen wollte oder wegen der Zeitverschiebung Hunger hat. Daher haben wir immer Snacks dabei. Das sind bei uns Kekse, Müsliriegel, M&Ms, Rosinen und sowas, alles abgepackte Sachen.

Natürlich geht auch Obst und Gemüse, aber das finde ich persönlich irgendwann etwas fies, wenn man lange unterwegs ist. In einige Länder darf man übrigens kein loses Obst mit einführen. Von Deutschland aus haben wir beim Bäcker auch noch mal Mürbchen (= weiche Milchbrötchen) oder sowas beim Bäcker gekauft. Zum Thema „belegte Brote“ habe ich bisher unterschiedliche Infos bekommen. Theoretisch darf man die wohl mitnehmen, aber mir wurden die auch schon mal weggenommen. Da müsstet ihr euch bitte selbst informieren, für mich ist das eher uninteressant, weil mir das so ergeht wie mit dem Obst: Irgendwann wird es fies.

Zusätzlich ist auch Trick 17 nicht schlecht, je nach Alter des Kindes zumindest: Fast Food. Als wir vor Weihnachten per Nachtflug nach Deutschland aufbrachen, war Felix zu aufgeregt, um zuhause eine ausreichende Menge Abendbrot zu essen. Am Flughafen gab es also noch Pommes bei Burger King. So kriegt man auch die Wartezeit hinter den Sicherheitskontrollen gut rum. ;)


Buggys und Kinderwägen

Als wir hierherzogen, haben wir den Kindersitz sowie den Buggy als Sperrgepäck aufgegeben und waren dann ein wenig aufgeschmissen. Zwar hatten wir da schon einen Trunki (Details weiter unten), aber auf Dauer war der nichts. Kleine Kinder laufen nicht so schnell und auch nicht so lange und vor allem darf man die eventuelle Müdigkeit und Aufregung nicht unterschätzen. Wir mussten beim ersten Mal wirklich einmal durch den ganzen Frankfurter Flughafen laufen. Das war verdammt weit. Auf dem Arm tragen ist eher suboptimal und auf einem Koffer-Trolley ist das je nach Alter und Müdigkeitsgrad auch so eine Sache.

Für Babys oder auch Kleinkinder empfiehlt sich da ein Tragetuch oder eine Tragehilfe. Die habe ich am Flughafen auch bei fast jeder Familie gesehen.

Im Nachhinein bekam ich den Tipp, dass einige Flughäfen Leih-Buggys anbieten würden. Es geht aber noch einfacher: Man kann den Buggy auch mit ins Flugzeug nehmen! Das muss man beim Einchecken angeben und bekommt man ein Zettelchen dran, darf den bis zum Betreten des Flugzeugs behalten und stellt den dann vor der Kabine ab.

Das ist so super! Zwar hat der Buggy ein wenig darunter gelitten, aber es ist so praktisch! Wir haben unsere Jacken zum Beispiel darauf ablegen können und wenn Felix selber gelaufen ist, haben wir auch schon mal den Handgepäckkoffer (siehe unten) damit transportiert.

Einzig die Rückgabe ist etwas kompliziert, das wird nämlich auf jedem Flughafen anders gehandhabt. Manchmal liegen die dann beim Aussteigen schon bereit, manchmal bekommt man sie auch erst auf dem Weg zum Gepäckband.

Im Sommer hatten wir den immer erst später bekommen und ich war davon ausgegangen, dass es das eine Mal wieder so laufen würde. Weiter oben sagte man uns aber, den gäbe es direkt unten beim Aussteigen. Als wir das Flugzeug verließen, war da aber noch nichts. Aaaah! Da Pascal Felix auf dem Arm trug, sprintete ich schnell den Gang zurück, sprang noch filmreif durch die sich gerade schließenden Sicherheitsschleuse in der Mitte, versuchte, nicht zu stolpern (es geht ja abwärts, da sollte man nicht rennen!) und landete keuchend bei der verblüfften Crew. Wir waren nicht gerade als erste ausgestiegen und Felix ist halt nicht so schnell zu Fuß, es waren also kaum noch Leute da. Ufff! Zum Glück konnte ich dann den Buggy in Empfang nehmen und musste den ganzen Weg noch mal zurückrennen. Leider hatten wir nämlich nich so viel Zeit bis zum Anschlussflug und Felix war echt müde. Diesen Adrenalinschub hätte ich nicht gebraucht!


Handgepäck-Koffer und Wechselklamotten

Wir haben im letzten Urlaub erstmalig einen Handgepäck-Koffer mitgenommen, in dem wir kleinere Taschen gepackt haben. So hatten wir zum Beispiel das Wickelzeug, die Wechselklamotten, Kissen, Snacks und so weiter darin griffbereit und konnten auch Jacken, zusätzliche Kapuzenpullover und was man halt immer so mitschleppt, gut verstauen, ohne die noch mal extra tragen zu müssen.

Bisher hatten wir immer Nachtflüge und haben Felix zum Schlafen einen Schlafanzug angezogen. Als wir hierherzogen, hatte er sogar einen dünnen Schlafsack dabei. Bei der Lufthansa bekommt man für den Flug ein Kissen und eine Decke, das hat danach immer gereicht.

Generell bietet es sich an, möglichst bequeme Sachen anzuziehen. Felix trägt zum Fliegen immer Jogginghose oder welche, die vorne keinen Knopf und so haben, sondern weich sind. Dazu rate ich zu mindestens einer Ladung Wechselklamotten. Ich sag nur Luftloch und Orangensaft… Oder zu dünner Plastikbecher und Limo. Oder müdes Kind und Marmelade. Oder die Kombination „Oh, das Kind hat viel getrunken.“ plus „Ich habe kein Zeitgefühl“ führt zu einer ausgelaufenen Windel.

Weil ich das gerade in den Kommentaren erzählte, hier noch ein Nachtrag: Besonders, wenn ihr ein Baby mithabt, solltet ihr sicherheitshalber auch Wechselsachen für euch mitnehmen. Vor allem, wenn das viel spuckt….

Zwiebel-Look ist am Sinnvollsten, es kann im Flugzeug super warm, aber auch super kalt sein. Ich saß letztes Mal zum Beispiel unter einer allgemeinen Lüftung, die man nicht selbst verstellen konnte und mir war nachts ganz schön frisch. Auf Pascals Platz war es das Gegenteil. Dann ist die Frage, wie das Wetter beim Start und beim Ziel ist… Nehmt lieber zu viel mit als zu wenig. Wenn ich friere oder schwitze, ist das eine Sache, aber das Kind soll sich meiner Meinung nach so wohl fühlen wie möglich.

Ich sprach weiter oben ja schon Nasentropfen an. Wir haben immer Baby-Nasentropfen und welche für uns dabei. Dazu Ibuprofen-Saft, falls das Kind wegen irgendwas plötzlich Schmerzen haben sollte. Dazu Lefax, also Anti-Pups-Medizin. Ich weiß, dass ist jetzt ein Hinweis aus der Reihe „too much information“, aber ich kenne das auch von mir, dass man aufgrund der Drucks im Flugzeug viel zu viel Luft im Bauch ansammelt, die dann weh tut. (Falls ihr mal neben mir im Flieger sitzen solltet: Keine Sorge, das riecht nicht.). Und für alle Fälle habe ich inzwischen auch Nomex-Sirup für Kinder mit, because you never know.


Nachtflug

Ich bekam bisher immer die Empfehlung, einen Nachtflug zu buchen, weil die Kinder dann große Strecken schlafen und ihnen nicht so schnell langweilig wird. Das hat bei uns gut geklappt, aber ich habe diesbezüglich auch schon geteilte Meinungen gehört.


Beschäftigung in der Wartehalle und im Flugzeug

Ich kann euch wärmstens einen „Trunki“-Kinderkoffer (*klick* für Infos) empfehlen. Das ist ein kleiner und fröhlich bunter Hartschalenkoffer, den die Kinder als Handgepäck mitnehmen können. Das Beste daran: Die Kinder können sich drauf setzen und ziehen lassen. Oder ab einer gewissen Größe auch selbst darauf durch den Flughafen düsen.

Viele Flughäfen verfügen auch über kleine Spielplätze. Die sind für uns leider aber immer zu weit weg gewesen, aber sind meistens ganz schön. Vor allem vor einem Langstreckenflug ist Bewegung noch mal sehr empfehlenswert. Wir gehen dann also auf Entdeckungstour und gucken uns Sachen in den Shops an und vor allem natürlich die Flugzeuge.

Hier in Shanghai gibt es vor den Gates Laufbänder, die alle paar Meter ein paar Meter überbrücken. Zwischendurch ist immer mal wieder nichts los, da kann man sich dann bestens drauf vergnügen und hin fahren und wieder zurück und hin und wieder zurück und hin und wieder zurück und hin und… Gähn. Felix kann sogar schon „gegen den Strom“ laufen. Aber Achtung, da kann man sich ganz schön weh tun, deswegen sollte immer ein Erwachsener dabei sein! Und a apropos Erwachsene: Einige Kinderlose haben ganz schön sehnsüchtig geguckt und innerlich bedauert, dass sie zu groß sind, um mitzumachen. ;)

Wenn er aber gerne auf der Bank sitzen und iPad gucken möchte, dann darf er das auch. Bisher hat das immer alles gut geklappt, da ist jedes Kind anders und ihr kennt eures schätzungsweise am besten.

Felix darf immer selbst sein Zeug für den Flug einpacken. Inzwischen weiß er auch schon ganz genau, was er braucht. Falls wir also mal spontan wohin fliegen, ist er bestens gewappnet. ;) Das ist ziemlich süß. Dazu gehört sein Kopfhörer (siehe weiter unten), sein eigenes Kissen, ein paar Autos und vor allem das iPad. Vor einem Jahr war er noch stinksauer, dass er weder am Flughafen, noch am Gate nichts über YouTube gucken konnte. Inzwischen versteht er das. Wir haben ihm Filme und Spiele draufgepackt und er freut sich, dass er das mal exzessiv nutzen darf. Dazu schafften wir einen zusätzlichen Anreiz: Im Sommer kauften wir vorher eine ganze Staffel „Feuerwehrmann Sam“, im Winter gab es ein neues Spiel von „Dr. Panda“.

Bücher mag er zwar sehr, aber bisher hat er die im Flugzeug komischerweise immer ignoriert. Wir haben jeweils ein Sticker-Buch gekauft, weil das eine schöne Beschäftigung fürs Flugzeug ist, aber auch das wollte er lieber ein anderen mal benutzen. Dennoch ein guter Tipp. Er hat sich dafür ausgiebig Filme im Bordprogramm angesehen, mit dem iPad gespielt oder halt geschlafen.

Hinweis: Man darf keine elektronischen Spielzeuge mit an Bord nehmen und dass man dem Kind irgendwas, das wild blinkt oder laute Geräusche macht, besser ausreden sollte, erklärt sich hoffentlich von selbst.


Kopfhörer

Man bekommt (zumindest bei der Lufthansa) einen Kopfhörer ausgehändigt. Ich mag den aber auch nicht und benutze immer meine eigenen kleinen InEars. Felix hat einen eigenen. Da der bisherige leider schnell kaputt war und wir den so nicht mehr bekamen, haben wir nun einen neuen. Die Suche gestaltete sich schwierig. Gerade für Langstreckenflüge empfehle ich ganz klar keine Kopfhörer speziell für Kinder. Diese haben nämlich eine Lautstärkebegrenzung. Was eigentlich sehr sinnvoll klingt und gesund ist, ist wohl schon je nach Auto für längere Fahrten ein Problem. Auf einem Langstreckenflug aber auf jeden Fall. Der Geräuschpegel ist da sehr hoch und mit Kinderkopfhörern versteht man je nach Platz und Pech einfach mal kaum was bis gar nichts. Mein iPod ist zum Beispiel immer nur leise eingestellt, aber im Flugzeug um Einiges lauter.

InEars oder überhaupt diese kleinen Knopfhörer sind für Kleinkinder noch nichts. Die mit den Bügeln heißen übrigens „OverEars“. Bietet sich ja an, wusste ich aber vorher nicht. Die Schwierigkeit besteht also darin, einen Kopfhörer zu finden, der einen kurzen Bügel hat, gut sitzt, gut verarbeitet ist, einen guten Klang hat, möglichst ohne Kabel ist und nicht direkt Unsummen kostet. Dazu wollten wir, dass die Hörmuscheln wirklich noch mal eine Mulde für die Ohren haben und so besser die Außengeräusche abschirmen. Das war gar nicht so leicht, da was zu finden. Unserer hat ein Kabel und funktioniert ohne Bluetooth. Man kann halt nicht alles haben. ;) Aber wir sind bisher sehr zufrieden.


Sonstiges

Es gibt im Flugzeug kleine faltbare Babybetten die man irgendwie vor dem Sitz anbringt, die man sich da kostenlos leihen kann. Im Detail kann ich dazu aber leider nicht sagen, da ich das noch nie live gesehen habe und Felix schon zu groß dafür ist. Dazu hörte ich bisher auch geteilte Meinungen.


Und der absolute Tipp zum Schluss…

…Entspannt bleiben. Das sagt sich so einfach. Weiß ich. Ist aber total wichtig! Bisher liefen alle Flüge gut und die Leute um uns herum haben alle nicht mit der Wimper gezuckt. Im Gegenteil, einige haben sich sogar ganz freundlich nach seinem Namen und seinem Alter erkundigt und mit ihm und uns geplaudert. Überraschend viele Alleinreisende haben auch Kinder und einige haben sogar nach Tipps gefragt und waren beruhigt, dass auch ein Langstreckenflug plus Umsteigen halb so wild ist. Natürlich ist es stressig. Aber nicht so schlimm.


Alle Angaben sind natürlich ohne Gewähr und sind nur Tipps, die ich meiner persönlichen Erfahrung nach aufgeschrieben habe. 

Habt ihr noch super Tipps, die ihr gerne weitergeben würdet? Dann sagt mir Bescheid, ich ergänze gerne und freue mich! :) Meine bisherige Erfahrung bezieht sich vor allem auf den Zeitraum zwischen zwei und drei Jahren.


Nachtrag vom 14. März 2016: Ich habe einen Newsletter von Lufthansa bekommen, in dem es rund um das Thema „Fliegen mit Kindern“ (*klick*) ging. Auf deren Internetseite finden sich viele Tipps. Bisher habe ich noch kaum etwas gelesen, möchte euch die Infos aber nicht vorenthalten.

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6 Gedanken zu “Tipps zum Fliegen mit Kindern

  1. Hallo, habe zwar keine Kinder. Ich kann bei Flügen auch regelrecht zum Kinderhasser werden. Das, was du beschreibst, hört sich gut und vernünftig an. Ich habe mal einen Flug kurz nach Dem Frühlingsfest erlebt: Lauter schreiende und rumlaufende Kinder. Die Stewardessen hilflos. Ein Kind hatte anscheinend Schmerzen und schrie stundenlang, bis eine Stewardess endlich auf die Idee kam, dem völlig überforderten Vater ein Schmerzzäpfchen für das Kind zu geben. Deshalb möchte ich hier anregen, auch ein für Kinder verträgliches Schmerzmittel für den Notfall mitzunehmen.
    Liebe Grüße
    Ulrike

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  2. Wir hatten auf einem 4stündigen Flug mal die erste Reihe mit dem Babybett zum Einhängen an der Wand davor. Damals war unsere Tochter 6 Monate alt. Wir fanden es prima, sie hat bestimmt 2 Std. darin geschlafen. Da wir für sie keinen eigenen Sitzplatz gebucht hatten, hätte einer von uns sie sonst die ganze Zeit auf dem Schoß halten müssen. Uns wurde aber erklärt, dass das Bettchen nur zum Schlafen sei, wach dürfte das Baby da nicht rein.

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  3. Mir graust es ja schon vor dem Flug, wenn wir im Mai auf Heimaturlaub gehen… Der kleine Rabe ist bis dahin 10 Monate alt. Mal sehen, wie das wird…

    Sehr schlimm fand ich mal einen Flug, bei dem ein Baby fast ununterbrochen schrie. Ein chinesisches Paar. Sie schlief mit Ohropax, während er in aller Ruhe Zeitung las und das Baby einfach ignorierte. Mir tat dabei vor allem der arme Knirps so leid…

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    • Oh je, das arme Kind! :( Vor Jaaaahren war ich mal in den USA und da hat ein Baby ein paar Reihen vor mir sich ständig übergeben. Also wohl „nur“ mit Milch, aber die arme Mutter war total durchnässt. Da taten mir auch alle so leid.

      Ach, das wird schon! Nur Mut! :) Du hast ja jetzt ein par Tipps und ihr seid zu zweit und kümmert euch beide. Da könnt ihr euch wenigstens abwechseln.

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