Netz-Fundstücke #1

Ich surfe ja ab und an mal im Internet. Das dürfte euch jetzt nicht sonderlich überraschen. ;) Weil ich es zu schade finde, dass manche Links, die ich als lesenswert empfinde, „nur“ auf Twitter zu finden sind, habe ich beschlossen, diese in einem Beitrag festzuhalten.

  • „Is It Worse to Exercise in Air Pollution Or Not to Exercise at All?“ (*klick*) des Wall Street Journal. Eine Frage, die ich mir bisher auch schon gestellt habe. Zwar bezieht der Artikel sich eher auf Indien, aber das spielt ja keine Rolle.
  • „Das blühende Geschäft mit Kindern“ aus dem Blog der „Zeit“ (*klick*) über den Kinderhandel in China. Mir war dieses Problem in der Form bisher nicht bekannt. Ich hätte gedacht, wenn, werden Dank der bisherigen Ein-Kind-Politik eher Mädchen verkauft, weil die Eltern auf einen Jungen hoffen. Aber dem scheint ja nicht so zu sein. Hier ein kleiner Auszug aus dem Artikel: „Für Neugeborene werden Preise zwischen umgerechnet 4.000 und 12.000 Euro bezahlt. Jungs kosten meist ab 8.800 Euro aufwärts, Mädchen gibt es schon für weniger Geld. Bei einigen handelt es sich um entführte Kinder. Doch häufig sind es die Eltern, die ihre Kinder zum Verkauf anbieten – sie können sich ihre Kinder nicht leisten. (…) Die Kinderhändler verkaufen sie dann in reicheren Provinzen für das Mehrfache weiter. Ältere Kinder werden auch häufig als Arbeitskräfte angeboten.“
  • „Why millions of Chinese parents left their children behind“ (*klick*) von global post. Der dort angesprochene Fall der allein gelassenen Kinder, der im Juni Aufsehen erregte, hat mir seinerzeit schon Tränen in die Augen getrieben. Natürlich werden nicht alle Kinder alleine zurückgelassen, doch es ist ein großes Thema, dass der Nachwuchs bei den Verwandten gelassen wird und die Eltern in der Großstadt arbeiten gehen. Ich behaupte, bei vielen Ayis ist das der Fall.
  • „Teig der Einheit“ (*klick*) von sueddeutsche.de – Ein Artikel über die vielfältige Küche Shanghais.
  • German vs Chinese: what are the cultural differences? (*klick*). „Elderly in day to day life“, „Three meals a day“ und „How Germans and the Chinese see one another“ finde ich zum Beispiel treffend. Das letzte Bild kann ich aber nicht nachvollziehen, die Deutschen zücken doch auch alle bei jeder Gelegenheit ihre Fotoapparate oder Smartphones. „Moods and weather“ und „Anger“ kann ich so auch nicht verstehen. Besonders das zum Beispiel „Anger“ nicht, ich finde, die Chinesen sind eher temperamentvoll, hier wird sich auf der Straße gerne mal lautstark angebrüllt. Vielleicht bezieht sich das eher aufs Arbeitsleben, aber davon habe ich hier ja als Expat-Wifey keine Ahnung. ;) Genauso ergeht es mir mit dem Ego. Also wenn ich sehe, wie die neureichen Chinesen sich hier aufbrezeln, mega fette Karren fahren und auch ansonsten ihren Reichtum zur Schau stellen – zeugt das nicht von einem großen Ego?

021-0211-gruesse

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