Anekdote #23: Das Klima in Shanghai

Ich habe in dem Beitrag „Es regnet, es regnet…“ schon mal erwähnt, dass die Angaben zum Klima in Shanghai teilweise ein wenig kurios sind.

Gerade habe ich wieder zufällig Angaben gefunden, die mich etwas ratlos zurück lassen. Zuerst steht dort „Die Winter sind sehr kalt und die Temperaturen fallen oft weit unter den Gefrierpunkt.“ – Ok. Weiterhin wird erwähnt, der kälteste Monat sei der Januar. Die dazugehörige Temperaturtabelle bestätigt das. – Auch ok. Allerdings finden sich da als Maximaltemperatur: acht Grad. Und als Minimaltemperatur: ein Grad. Celcius, wohlgemerkt.

Ääääh… Was? Ich dachte, der Gefrierpunkt läge bei Null? Seit wann ist ein Grad (also ohne Minus davor!) „unter dem Gefrierpunkt“? Und dann auch noch „weit darunter“…? Häääääh?

Der heißeste Monat ist laut Text übrigens der Juli. Deswegen sind die Angaben bei Juli und August auch bei der Mindest- und der Maximaltemperatur gleich. Ich ziehe demonstrativ eine Augenbrauche hoch.

Aber vor allem deswegen, weil die Maximaltemperatur angeblich bei 32 Grad liegt. In Shanghai, wohlgemerkt.

Tja.

Heute sind es tatsächlich 32 Grad. Aber das ist ungewöhnlich, weil wir die Ausläufer einen Taifuns abbekommen. Die letzte Woche über hatte es immer um die 38 Grad. Selbst das ist wohl ungewöhnlich, weil die um diese Zeit oft bei über 40 liegt. Sagten die anderen Expats.

Aber die haben wahrscheinlich alle keine Ahnung. Man kennt das.

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