Little Germany. Zumindest kulinarisch.

In Shanghai gibt es mehrere Paulaner und ratet, wo wir nun schon zwei Mal gegessen haben? Genau. Das ist insofern lustig, weil es in Düsseldorf auch Filialen gibt, ich da aber nur ein Mal gewesen bin. Bayrische Spezialitäten sind nicht so recht meins und ich gehe lieber in rheinische Brauhäuser. Ich sag nur: Sauerbraten. Hmmmm!

Wir haben ganz am Anfang mal Essen aus dem Paulaner nach Hause bestellt. Da hat man nicht die ganze Karte zur Verfügung, sondern nur einen Ausschnitt. Jetzt waren wir aber auch ein einem Brauhaus direkt am Fluss.

Von außen sieht es aus wie ein aus Deutschland herkatapultiertes Brauhaus und von innen genauso. Das ist ziemlich verrückt. Erstaunlicherweise gab es keine deutsche Bedienung, sondern nur Einheimische. Vielleicht war das aber auch Zufall. Was mich sehr überraschte: Es war Samstagmittag und eine Familie sowie ein Pärchen, die deutsch gewesen sein könnten, sahen wir. Ansonsten waren alles Asiaten.

Und die passten da alle gut rein. Die Atomsphäre war typisch Brauhaus: Es gab die fröhlich-ausgelassenen, die wild durcheinander quatschten und sich zuprosteten genauso wie die mürrisch drin blickenden, die wortkarg vor sich hin aßen. Wie daheim! ;) Der erste Teil überwiegte und da man die Stimmen im Getöse eh nicht unterscheiden konnten, fiel auch gar nicht auf, dass es eine andere Sprache war.

Die Karte war dreisprachig und bot einen Querschnitt durch das, was ich so als „deutsche Küche“ bezeichnen würde. Umgerechnet etwa 9,50 Euro für ein Glas „homemade Glühwein“ war mir dann doch etwas zu viel. Ansonsten waren die Preise ganz normal.

Das Essen war sehr gut! Außerdem war es durch und durch heiß. Ich betone das deswegen, weil wir bisher vieles serviert bekamen, was eher nur lauwarm war oder sehr schnell kalt wurde. Pascal aß ein Schnitzel, das untypisch dick war, aber ansonsten prima war. Felix erfreute sich an Kartoffelpüree mit Soße und Würstchen. Eigentlich gibt es hier und auch dort auf der Karte Nürnberger, aber beim Kindermenü waren Bockwürstchen dabei. Auch gut. Ich hatte Käsespätzle mit Röstzwiebeln und einem Salätchen. Fürs Image war das zumindest dabei. Zum Glück hatte ich einen Riesenhunger, denn ich bekam einen voll gehäuften großen Teller Spätzle. War das lecker!

Eigentlich wollten wir uns danach noch Apfelstrudel teilen, aber wir waren pappsatt und gaben auf.

Da gehen wir definitiv noch mal hin. Einziges Manko an diesem Besuch: Felix Apfelsaft wurde in einem Kölsch-Glas serviert. Das ist für Kinderhände erstmal nicht so praktisch, weil es hoch und schmal ist, aber vor allem…. Ein KÖLSCH-Glas. Wir kommen aus DÜSSELDORF! Das geht doch so nicht! ;)

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